Dynamo & Mörschel: Liebe auf den zweiten Blick

Dresden - Es gibt die Liebe auf den ersten Blick und dann die, bei der es erst auf den zweiten Klick macht. So ist es bei Heinz Mörschel. Schon im Sommer wollte ihn Dynamo Dresden, da zog er noch Uerdingen vor. Nun ist der 23-Jährige hier und will vorerst bis zum 30. Juni 2022 für Dynamo da sein.

Im Dezember kickte Heinz Mörschel (23, M.) noch mit Uerdingen gegen Kevin Broll und Dynamo.
Im Dezember kickte Heinz Mörschel (23, M.) noch mit Uerdingen gegen Kevin Broll und Dynamo.  © Lutz Hentschel

Er ist insgesamt der 20. Dynamo-Neuzugang unter Sportgeschäftsführer Ralf Becker.

Schon im Juli war Mörschel mit seinem Berater in Dresden. Damals war er gerade mit Preußen Münster in die 4. Liga abgestiegen.

Vor acht Monaten konnten sich der schwarz-gelbe Verein und der Spieler nicht einigen. Aber: Man blieb im Kontakt.

Gleichfalls ist es nicht so, dass sich Becker und Mörschel im Vorjahr erstmals über den Weg liefen. 2018 war Becker noch Sportdirektor bei Zweitligist Holstein Kiel - und holte den heute 23-jährigen Offensivspieler aus Mainz an die Förde.

Dynamos Sportchef kennt ihn also aus dem Effeff. "Ich kenne Heinz schon länger, habe ihn bereits bei seinen vorherigen Stationen beobachtet", so Becker.

Mörschel absolvierte am Mittwochvormittag den Medizincheck und kickte am Nachmittag erstmals mit seinen neuen Kollegen, gegen die er am 5. Dezember noch gespielt hat.

Hoch das Bein! Heinz Mörschel bei seinem ersten Dynamo-Training.
Hoch das Bein! Heinz Mörschel bei seinem ersten Dynamo-Training.  © Lutz Hentschel

"Es ist sehr schön, dass der Wechsel jetzt doch noch zustande gekommen ist, nachdem wir im Sommer bereits in einem sehr intensiven Austausch standen", so der Offensiv-Allrounder: "Ich freue mich sehr auf die neue Aufgabe bei Dynamo und möchte auf dem Platz meinen Teil dazu beitragen, mit der Mannschaft bereits in dieser Saison maximal erfolgreich zu sein. Es ist ein schönes Gefühl, ab sofort ein Teil dieser Mannschaft zu sein, denn was in den Jungs steckt, haben sie bereits im ersten Halbjahr eindrucksvoll unter Beweis gestellt."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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