Dynamo im DFB-Pokal mit 10.000 Fans: Ab heute gibt's erste Tickets fürs HSV-Spiel!

Dresden - Die ersten knapp 7000 Dynamo-Mitglieder haben am heutigen Mittwoch (ab 10 Uhr) die Chance, ihre Tickets fürs DFB-Pokalspiel am Montag gegen den Hamburger SV zu kaufen.

8. März 2020: Zum letzten Mal eine volle Hütte gab es im Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und dem FC Erzgebirge Aue.
8. März 2020: Zum letzten Mal eine volle Hütte gab es im Sachsenderby zwischen Dynamo Dresden und dem FC Erzgebirge Aue.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Möglich ist das online auf den bekannten Plattformen oder an den Ticketschaltern am Stadion. Am morgigen Donnerstag startet dann schon die zweite Vorverkaufsphase. 

Insgesamt dürften etwas mehr als 10.000 Zuschauer die Partie gegen den ehemaligen Bundesliga-Dino sehen.

Mehr werden es in keinem der anderen Stadien sein! Anderorts wird vor null Fans gespielt. Möglich macht das eine Zahl - 4,3! Das ist die Sieben-Tage-Inzidenz des Robert-Koch-Institutes.

4,3 ist kleiner als 35, deutlich kleiner sogar. Sachsenweit haben sich in den vergangenen sieben Tagen weniger als fünf von 100.000 Einwohnern mit dem Corona-Virus angesteckt. 

Das ist nicht mal ein Achtel des Wertes, bei dem der Freistaat die Regler wieder runterdrehen und einen Stopp aussprechen würde. Aber so dürfen Tausende von Fans strömen.

Klare Spielregeln für alle Fans der SGD

Die SGD darf endlich wieder vor Fans ran. Gegen den HSV werden etwas mehr als 10.000 Fans erwartet, ein Drittel von damals. Dennoch dürfte es in der 1. Runde des DFB-Pokals nirgends mehr Zuschauer geben.
Die SGD darf endlich wieder vor Fans ran. Gegen den HSV werden etwas mehr als 10.000 Fans erwartet, ein Drittel von damals. Dennoch dürfte es in der 1. Runde des DFB-Pokals nirgends mehr Zuschauer geben.  © Lutz Hentschel

Dynamo knüpft seine Großzügikeit an Bedingungen. 

"Zu den Verhaltensregeln und Maßnahmen des Hygienekonzepts gehört, dass von jeder Person verpflichtend ein Mund-Nasen-Schutz getragen und die vorgegebenen Abstandsregeln zwingend eingehalten werden müssen.

Dies gilt vom Betreten bis zum Verlassen des Stadiongeländes für ausnahmslos jede Besucherin und jeden Besucher ab einem Alter von 6 Jahren", schreibt Dynamo in einer Pressemitteilung.

Ohne Ausnahme! Heißt: Personen, für die das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes nicht infrage kommt, ob aus medizinischen Gründen oder aufgrund der eigenen Einstellung, ist ein Stadionbesuch in Dresden momentan nicht möglich.

Die Einhaltung der genannten Verhaltensregeln ist für den Verein eine notwendige Grundbedingung, "andernfalls wird die Zuschauerrückkehr bei künftigen Drittliga-Spielen riskiert!"

Wegen Infektionsgeschehen: Mitglieder aus einigen Städten bekommen leider keine Tickets

Wie angekündigt, wird auch der Stehplatzbereich geöffnet. Diese Kontingente gehen aber nicht in den allgemeinen Verkauf, sondern können ausschließlich von Fanclubs per Mail über stehplatzticket@dynamo-dresden.de geordert werden.

Viele Mitglieder werden trotzdem keine Tickets bekommen, weil das Stadion eben nur zu rund einem Drittel ausgelastet werden kann. Andere dürfen nicht kommen.

Aufgrund des Infektionsgeschehen haben Mitglieder aus Mühldorf am Inn, Weiden in der Oberpfalz, Landshut, Rosenheim, München, Landkreis Dachau, Augsburg, Memmingen, Würzburg, Ulm und dem Landkreis Böblingen keinen Zugriff auf Tickets. 

So viele Fans dürfen - Stand jetzt - in die Drittliga-Stadien

Am 1. Liga-Spieltag gegen Dresden dürfen in Kaiserslautern - Stand jetzt - 350 Zuschauer dabei sein.
Am 1. Liga-Spieltag gegen Dresden dürfen in Kaiserslautern - Stand jetzt - 350 Zuschauer dabei sein.  © imago images 47521508

  • SG Dynamo Dresden: 10.000
  • MSV Duisburg: 300
  • Hallescher FC: 4500
  • FC Ingolstadt: 400 (ab 19.9.)
  • 1. FC Kaiserslautern: 350
  • Viktoria Köln: 300
  • VfB Lübeck: 500
  • 1. FC Magdeburg: 7500
  • Waldhof Mannheim: 500
  • SV Meppen: 1000
  • Bayern München II.: 400 (ab 19.9.)
  • 1860 München: 400 (ab 19.9.)
  • Türkücü München: 400 (ab 19.9.)
  • Hansa Rostock: 7500
  • 1. FC Saarbrücken: 900
  • Bayer Uerdingen: 300
  • SpVgg Unterhaching: 400 (ab 19.9.)
  • SC Verl: 300
  • SV Wehen Wiesbaden: 250
  • FSV Zwickau: 3500

(Stand 8.9.2020)

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

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