Dynamo legt heute wieder los: "Ungewohnte Situation" für Jannik Müller

Dresden - Heute, Kinder, wird's was geben. Nämlich einen Ball. Die Dynamo-Profis starten wieder ins Training. Bis auf Weiteres finden sämtliche Trainingseinheiten unter Ausschluss der Öffentlichkeit im Rudolf-Harbig-Stadion statt.

Jannik Müller wird sich ab heute strecken müssen, um wieder in die Mannschaft zu kommen. Er hat die knapp vierwöchige Pause genutzt, um seine Leistenverletzung auszukurieren.
Jannik Müller wird sich ab heute strecken müssen, um wieder in die Mannschaft zu kommen. Er hat die knapp vierwöchige Pause genutzt, um seine Leistenverletzung auszukurieren.  © Lutz Hentschel

Endlich, endlich, endlich. Die Profis werden aufatmen. 

Seit dem 13. März trainierte jeder für sich in den eigenen vier Wänden bzw. im Garten, kam maximal bei seinen Läufen mal raus. 

"Wir danken den Verantwortlichen des sächsischen Innenministeriums für dieses Entgegenkommen und werden das Training unter Einhaltung der Vorgaben umsetzen, damit wir die körperlichen und geistigen Trainingsreize für unsere Leistungssportler auf einem möglichst hohen Niveau halten können. Das wird wichtig sein, wenn die Saison in der 2. Bundesliga in ein paar Wochen fortgesetzt werden sollte", erklärt Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Minge. 

Für das Training in Kleingruppen hat die SGD zusammen mit RB Leipzig und dem FC Erzgebirge eine Ausnahmeregelung vom Sächsischen Staatsministerium des Innern (SMI) erhalten.

Mit dabei sein wird am Mittwoch auch Jannik Müller. 

Der 26-Jährige laborierte seit dem Camp im spanischen Mijas an Leistenproblemen, die sich später als Leistenbruch herausstellten. Ende Februar folgte in Berlin eine Operation, "dort wurde die Verletzung genäht", wie Müller sagt. 

"Ich bin seit voriger Woche gesund geschrieben, kann also voll einsteigen", freut sich der Verteidiger.

An Jannis Nikolaou kommt Müller momentan nicht vorbei

Die Leiste hält! So wollen auch die Fans Jannik Müller in den verbleibenden neun Spielen sehen - wenn sie denn über die Bühne gehen.
Die Leiste hält! So wollen auch die Fans Jannik Müller in den verbleibenden neun Spielen sehen - wenn sie denn über die Bühne gehen.  © Picture Point / Gabor Krieg

Er ist also ein Sieger der knapp vierwöchigen Pause, konnte seiner Verletzung auskurieren. 

Dennoch ist 2020 bisher noch nicht das Jahr von Jannik Müller, das gibt er auch ohne Umschweife zu: "Durch die Leistenprobleme stand ich hinten an, habe noch kein Spiel gemacht. Das ist eine ungewohnte Situation für mich." 

Jannis Nikolaou hat ihm in den Innenverteidigung den Rang abgelaufen. Er, einer von vier Kapitänen noch in der Hinrunde, saß draußen. 

"Das ist so im Fußball, viel wichtiger ist, dass wir durch unsere letzten beiden Siege wieder dran sind." 

Und dran will er auch wieder sein. Müller erhofft sich in den verbleibenden neun Spielen, wenn sie denn stattfinden, einiges an Spielzeit, "um beim Klassenerhalt mitzuhelfen".

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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