Dynamo zerlegt Ingolstadt: Klarer Heimsieg im Spitzenspiel!

Dresden - Der Spitzenreiter hat ein dickes Ausrufezeichen gesetzt und der Konkurrenz gezeigt: Dynamo wackelt nicht! Dresden gewann gegen den Zweiten Ingolstadt völlig verdient mit 4:0 (2:0).

Die Führung vom Elfmeterpunkt: Heinz Mörschel (M.) verlädt FCI-Keeper Fabijan Buntic (l.) und trifft zum 1:0 für Dynamo Dresden.
Die Führung vom Elfmeterpunkt: Heinz Mörschel (M.) verlädt FCI-Keeper Fabijan Buntic (l.) und trifft zum 1:0 für Dynamo Dresden.  © Lutz Hentschel

Die Treffer erzielten Heinz Mörschel (39.), Ransford Königsdörffer (45.), FCI-Kicker Marc Stendera (49.) mit einem Eigentor und Luka Stor (90.+2).

"Ransis" Slalomläufe vor der Pause entschieden das Topspiel!

Der Erfolg heiligt die Mittel: Es war schon überraschend, dass Leroy Kwadwo und Niklas Kreuzer auf die Bank mussten. Dafür spielten Kapitän Sebastian Mai und Ransford Königsdörffer. Außerdem kam Pascal Sohm für Philipp Hosiner - alles richtig gemacht!

Mit dem Anpfiff war klar: Die Knöchel und Schienbeine werden hier nicht in Geschenkpapier eingewickelt. Es ging zur Sache.

Jeder Zweikampf war irgendwo an der Grenze. Jedes Team verteidigte sein Revier mit Vehemenz. Das ging natürlich zulasten der Offensive. Die Partie spielte sich zwischen den Strafräumen ab. Die 16er waren eine No-Go-Area. Chancen bis zur 38. Minute: 0!

Dann reichte es Königsdörffer. Er schnappte sich auf Höhe Mittellinie den Ball, umkurvte die Ingolstädter Slalomstangen und legte auf Jonathan Meier ab. Der spielte ihm den Ball mit dem Außenrist zurück. "Ransi" wollte an Tobias Schröck vorbei, der grätschte ihn um - Elfmeter!

Mannschaftsaufstellungen von Dynamo Dresden und dem FC Ingolstadt 04

Der Youngster legt noch vor der Pause nach: Ransford Königsdörffer (l.) trifft mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:0 für Dynamo.
Der Youngster legt noch vor der Pause nach: Ransford Königsdörffer (l.) trifft mit seinem schwächeren linken Fuß zum 2:0 für Dynamo.  © Lutz Hentschel
Das Bild des Spiels: Dynamo um Pascal Sohm (r.) jubelt, der FC Ingolstadt um Keeper Fabijan Buntic (unten) ist nach der klaren Niederlage am Boden.
Das Bild des Spiels: Dynamo um Pascal Sohm (r.) jubelt, der FC Ingolstadt um Keeper Fabijan Buntic (unten) ist nach der klaren Niederlage am Boden.  © Lutz Hentschel

Vorlage Pascal Sohm, Eigentor Marc Stendera: Dynamo Dresden legt gegen den FC Ingolstadt 04 nach

Das 3:0 für Dynamo: Pascal Sohm (l.) spielt den Ball in die Mitte, wo Ex-Bundesliga-Profi Marc Stendera (2.v.r.) klären will, das Leder aber ins eigene Tor lenkt.
Das 3:0 für Dynamo: Pascal Sohm (l.) spielt den Ball in die Mitte, wo Ex-Bundesliga-Profi Marc Stendera (2.v.r.) klären will, das Leder aber ins eigene Tor lenkt.  © Lutz Hentschel

"Einen klareren Elfer gibt es nicht", sagte der noch verletzte Chris Löwe zur Pause.

Heinz Mörschel schnappte sich die Kugel, verlud Fabjian Buntic und schob ein - 1:0 (39.). Und weil Königsdörffer der Lauf durch die FCI-Abwehr so gut gefiel, wiederholte er ihn.

Diesmal nahm er Mörschel mit, der ihm die Kugel perfekt gen Strafraum legte. Pascal Sohm zog mit seinem Sprint zur Seite die Bayern auseinander. So hatte Königsdörffer Platz, lief noch drei Schritte und schob aus 14 Metern traumhaft ein - 2:0 (45.)! Pause!

Ingolstadt kam mit Wut aus der Kabine, spuckte Gift und Galle. Dynamo war aber so frei und zog den Schanzern sofort den Stecker: Caiuby misslang im Mittelfeld eine Kopfballabwehr, Sohm spritzte dazwischen. Seinen Querpass auf Chris Daferner stoppte Björn Paulsen, doch Sohm blieb am Leder, chippte es an Buntic vorbei. Auf der Torlinie bugsierte Marc Stendera den Ball gleich selbst in die Maschen - 3:0 (49.)!

Danach wurde es ruhig. Der Gast versuchte es zwar, doch spätestens an Dresdens Strafraumkante wurde die sauber geputzte schwarz-gelbe Mauer für den FCI unüberwindbar. Aufregend wurde es nochmal nach 70 Minuten. Sohm war nach einer Kopfballablage von Daferner durch, lupfte den Ball über Buntic, der ihn mit brachialer Gewalt abräumte.

Da nicht zum zweiten Mal auf den Punkt zu zeigen, war überraschend. Für Sohm ging es mit einer Rippenverletzung nicht weiter, für ihn kam Luka Stor. Der Rest erinnerte an ein Schaulaufen nach einer Eiskunstlauf-WM. Es war schön anzuschauen, aber nicht mehr entscheidend. So auch Stors erster Punktspieltreffer nach einem Konter (90.+2).

Titelfoto: Lutz Hentschel

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