Dynamo mit neun Punkten aus den vergangenen vier Spielen: Mit Mut und Kampf in die Saison geackert!

Dresden - Nach dem 1:2 in Saarbrücken hatte Dynamo Dresden drei der vergangenen vier Spiele verloren. Jetzt, zwei Wochen später, hat die SGD nach dem 3:1 beim FC Hansa Rostock drei der vergangenen vier Partien gewonnen.

Marco Hartmann (32) organisiert die Abwehr mit seiner Ruhe und Erfahrung. Er verleiht der Defensive Stabilität.
Marco Hartmann (32) organisiert die Abwehr mit seiner Ruhe und Erfahrung. Er verleiht der Defensive Stabilität.  © Lutz Hentschel

So schnell geht es im Fußball, gerade in dieser verrückten 3. Liga. Damals war nicht alles schlecht, jetzt ist nicht alles gut. Aber die Ergebnisse stimmen.

Vieles bei den Siegen gegen München und bei Hansa kann man durchaus Marco Hartmann (32) in die Schuhe schieben.

Mit seiner Präsenz und seinem Willen hat er das fehlende bisschen Mentalität in die Mannschaft gebracht. Und Leistung freilich. Aber natürlich gehören auch alle anderen dazu.

Seit der zweiten Hälfte gegen die Löwen ist ein Team zu sehen, das kämpferisch überzeugt und nun auch spielerisch glänzte. Gerade Durchgang eins im Ostseestadion war das Beste, was die Schwarz-Gelben in dieser Serie bisher zeigten.

"Wir haben gute Passagen gehabt. Da wächst auch das Selbstvertrauen innerhalb der Mannschaft. Die Abläufe stimmen immer mehr und passen besser. Das waren auch keine Geschenke, die wir da angenommen haben, das war gut herausgespielt. Das erste Tor muss man erst einmal so machen, da muss man sein, da muss man anlaufen. Das haben wir sehr mutig getan", freute sich Trainer Markus Kauczinski (50) nach der Partie.

Die Dynamos genossen gemeinsam im Spielerkreis den Auswärtsderbysieg.
Die Dynamos genossen gemeinsam im Spielerkreis den Auswärtsderbysieg.  © picture point/Sven Sonntag

Dynamo Dresden kann gegen die SpVgg Unterhaching und den MSV Duisburg nachlegen

Siegerjubel: Dynamo-Coach Markus Kauczinski (50, l.) und Christoph Daferner (22) ballen nach dem Schlusspfiff die Fäuste.
Siegerjubel: Dynamo-Coach Markus Kauczinski (50, l.) und Christoph Daferner (22) ballen nach dem Schlusspfiff die Fäuste.  © picture point/Sven Sonntag

"Wir hatten auch Phasen, wo wir sehr hoch gepresst haben, dieser Mut, dieses Nachschieben von den Hinteren wird immer besser", sieht er seine Mannschaft auf einem guten Weg.

Doch selbst in Rostock war nicht alles Gold. In der zweiten Hälfte verpasste Dresden den einen oder anderen gut angesetzten Konter.

Da hätte man frühzeitig den Deckel endgültig drauf machen können oder gar müssen. Selbst in der starken ersten Hälfte kamen bei zahlreichen Angriffen der letzte Pass, die letzte Flanke nicht.

Da fehlte das letzte Quäntchen an Zielstrebigkeit, denn es werden Spiele kommen, wo nicht aus drei Chancen drei Tore folgen.

Aber der Anfang ist gemacht. Ob Dynamo wirklich in der Spur der Beständigkeit ist, wird diese Woche zeigen.

Am Mittwoch kommt Unterhaching, am Sonntag geht's nach Duisburg. Hier noch vier bis sechs Punkte und es geht in die richtige Richtung. Drauf haben das die Jungs.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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