Dynamo nach Saarbrücken-Pleite: Rot? "Das war gar nichts"!

Dresden - Dieses Mal war es eine Rote Karte, die auf dem Feld zumindest nicht für ein ungleiches Verhältnis sorgte. 

Verdutzte Gesichter: Schiedsrichter Nicolas Winter (l.) zeigt Dynamos Co-Trainer Heiko Scholz (r.) die Rote Karte. Auch Markus Kauczinski traut seinen Augen nicht.
Verdutzte Gesichter: Schiedsrichter Nicolas Winter (l.) zeigt Dynamos Co-Trainer Heiko Scholz (r.) die Rote Karte. Auch Markus Kauczinski traut seinen Augen nicht.  © imago images / Eibner

Dynamo Dresdens Co-Trainer Heiko Scholz wurde bei der 1:2-Niederlage in Saarbrücken in der 35. Minute von Schiedsrichter Nicolas Winter auf die Tribüne geschickt. Er hatte sich beschwert. Aber was war passiert?

Ransford Königsdörffer hatte wegen Ballwegschlagens gerade Gelb gesehen. "Mein Co-Trainer sprang auf, sagte etwas. Heiko hat irgendetwas geantwortet, was nicht der Rede wert war", berichtete Saarbrückens Coach Lukas Kwasniok.

"Das ist Fußball, das ist unter Männern so. Wenn wir das nicht mehr dürfen, weiß ich auch nicht. Das war nicht einmal eine Gelbe Karte, das war gar nichts", sprang Kwasniok seinem Kollegen Scholz zur Seite.

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Auch Markus Kauczinski konnte den Platzverweis nicht verstehen. 

"Da war keine Beleidigung oder so etwas. Nichts, wofür man die Rote Karten ziehen muss."

Scholz nahm seinen Block und seinen Zettel, setzte sich auf die Tribüne - und sah von dort das Unheil auf Dynamo zurollen. Die Rote konnte er verkraften. Zumindest ist nicht schon wieder ein Spieler nach einem Auswärtsspiel gesperrt.

Titelfoto: imago images / Eibner

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