Dynamo ohne bleibende Schäden! Trainer Schmidt: "Mannschaft ist intakt!"

Dresden - Mit einer öffentlichen Trainingseinheit um 15.30 Uhr startet Dynamo Dresden im Trainingszentrum in die direkte Spielvorbereitung auf die Partie am Sonntag in Heidenheim.

Dynamo-Coach Alexander Schmidt (52, v.) hat nach der 0:3-Pleite vor der Länderspielpause keine bleibenden mentalen Schäden bei seinem Team festgestellt.
Dynamo-Coach Alexander Schmidt (52, v.) hat nach der 0:3-Pleite vor der Länderspielpause keine bleibenden mentalen Schäden bei seinem Team festgestellt.  © Lutz Hentschel

Körperlich fit sind die einsatzbereiten Kicker alle, jetzt kommt es darauf an, wie die Profis das 0:3 gegen den SC Paderborn 07 weggesteckt haben.

Die Serie des Erfolges war lang. Die sechs Spiele in der 3. Liga unter Alexander Schmidt (52) wurden allesamt ohne Gegentor bestritten, fünf davon gewonnen. Das war der Aufstieg.

In der 2. Bundesliga ging es so weiter. Drei Siege, ein Remis, dazu der Pokalerfolg gegen Paderborn. Je länger eine Serie geht, umso wahrscheinlicher wird es, dass sie reißt.

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Gegen Paderborn war es so weit. Kein Beinbruch, wenn die richtigen Lehren daraus gezogen werden - und die Stimmung oben bleibt.

Bleibende mentale Schäden hätten seine Jungs nicht davon getragen. Die Stimmung sei gut, sagt Schmidt darauf angesprochen.

"Der Eindruck war, dass sie es gut weggesteckt haben", so der Coach. "Die Mannschaft ist intakt, da gibt es kein Thema."

Was ihn immer noch beschäftigt - und das lässt Schmidt klar erkennen - ist der Ausfall von Tim Knipping (28).

Dynamo-Kapitän Sebastian Mai vor Heidenheim: "Noch einmal drei Gegentore will ich nicht kassieren"!

Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (27) soll den verletzten Tim Knipping (28) in den kommenden Wochen und Monaten ersetzen.
Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (27) soll den verletzten Tim Knipping (28) in den kommenden Wochen und Monaten ersetzen.  © Lutz Hentschel

"Wir müssen halt schauen, wie wir Tim ersetzen. Das nicht einfach, weil er so herausragend war. In die Rolle muss 'Basti' Mai jetzt einfach schlüpfen. Er hat das Zeug vom Coaching und von der Ausstrahlung her."

Mai als Kapitän hat natürlich das Gespür für seine Jungs, das hat er im Vorjahr oft genug bewiesen - auf dem Platz und daneben.

Auch er konnte keine negative Stimmung innerhalb der Truppe ausmachen. Alle sind seiner Meinung nach vernünftig mit der Niederlage umgegangen.

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"Wir sind total positiv. Jeder hat gewusst, was er falsch gemacht hat. Natürlich bist du erst einmal verärgert, nach so einer langen Serie solch einen Nackenschlag zu bekommen. Das tat weh. Wir haben das gut verarbeitet. Von daher mache ich mir keine Sorgen, dass uns das Spiel nachhängen wird", so die Abwehrkante.

Und er nimmt sich etwas vor für den Sonntag. "Nach einer Niederlage willst du nicht direkt noch eine Niederlage. Wir fahren dorthin, um zu gewinnen", sagt er und findet Anklang bei seinem Trainer, der allerdings mahnt: "Noch einmal drei Gegentore will ich nicht kassieren."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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