Dynamo-Sturm: Hosiner und Daferner zusammen wieder auf Torejagd

Dresden - Bis Meppen war die Offensive so etwas wie eine Problemzone bei den Dynamos. Dann gab sich Trainer Markus Kauczinski einen Ruck und beorderte erstmals Christoph Daferner und Philipp Hosiner gemeinsam in die Startelf. Das Ergebnis ist bekannt. Bleibt es jetzt so?

Philipp Hosiner (l.) und Christoph Daferner werden auch heute in Saarbrücken das Sturmduo bilden. Ihr Zusammenspiel klappte gerade gegen Meppen sehr gut.
Philipp Hosiner (l.) und Christoph Daferner werden auch heute in Saarbrücken das Sturmduo bilden. Ihr Zusammenspiel klappte gerade gegen Meppen sehr gut.  © Lutz Hentschel

Es ist davon auszugehen, denn beide harmonierten gut, sorgten für Belebung. Hosiner traf zum 1:0, Daferner legte das 2:0 auf. In Lübeck zum Beispiel legte Daferner den Siegtreffer für "Hosi" auf. 

"Ich bin kein Freund davon, Dinge am Gegner auszurichten. Ich schaue mehr auf uns. Schaue, wie können wir unsere Stärken ausspielen", sagt Trainer Markus Kauczinski und gibt sich so schon vorausschauend. 

Denn eine Stärke war es gegen Meppen. Die zu ändern, nur weil Dynamo beim Tabellenführer Saarbrücken spielt, wäre nicht sein Stil.

"Die Idee war, wie können wir torgefährlicher werden, wie können wir mehr Gefahr entwickeln. Da war das eine Option, die sich ergeben hat. Schon das Training hat gezeigt, dass es funktionieren könnte", so der 50-Jährige. Er erklärt aber auch, dass er schon taktisch mal etwas anpassen wird. 

"Es gab schon vom ersten Spieltag bis jetzt eine Menge an Veränderungen, weil Jungs ein bisschen nachlassen, der eine gesperrt oder verletzt ist. Aber mein Blickwinkel ist eher, wie können wir unsere Stärken ausspielen. Das hat in der Konstellation gepasst", so Kauczinski. 

Und daher wird es zumindest heute so bleiben - mit Erfolg hoffentlich. 

Titelfoto: Lutz Hentschel

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