Dynamo andauernd im Flieger: 6 Mal starten und landen ist eine "Zumutung!"

Dresden - "Meine Lieblingswoche", meinte Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski sarkastisch, als Mitte Mai der straff getaktete Spielplan herausgekommen war. Jetzt ist diese Lieblingswoche da.

Für Einheiten auf dem Trainingsplatz hat Coach Markus Kauczinski (2.v.r) mit seinen Jungs in dieser Woche kaum Zeit.
Für Einheiten auf dem Trainingsplatz hat Coach Markus Kauczinski (2.v.r) mit seinen Jungs in dieser Woche kaum Zeit.  © Lutz Hentschel

Am heutigen Montag beginnt die Deutschland-Tournee der Schwarz-Gelben mit den Begegnungen bei Armina Bielefeld, Holstein Kiel (Donnerstag) und beim SV Sandhausen am Sonntag. 

Sechsmal starten, sechsmal landen, mehr als zehn Stunden in der Luft, dazwischen mal noch 270 Minuten Abstiegskampf - die Kicker verbringen mehr Zeit im Flugzeug als auf dem Spielfeld.

Denn die Dynamos werden die Regeneration jeweils zu Hause absolvieren. Fliegen nicht von Bielefeld bzw. dem Regionalflughafen in Paderborn nach Hamburg und von da weiter nach Stuttgart, um in Sandhausen aufzudribbeln. Zwischenstopp ist immer in Dresden.

"Das Programm ist schon eine Zumutung", sagte Kauczinski am Sonntag auf der Pressekonferenz vor dem Spie am heutigen Montag. 

"Es ist gut, dass wir fliegen, um die Belastung so gering wie möglich zu halten", meinte der 50-Jährige.

"Da haben wir ein bisschen mehr Zeit zu Regeneration. Ich danke dem Verein, dass er das möglich gemacht hat."

Ansonsten ist zwischen den Partien und Flügen Ruhe angesagt. "Wir lassen die Jungs ausschlafen. Der Rest ist pflegen, behandeln, Kältekammer, essen und ein bisschen trainieren", so Kauczinski.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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