Dynamo und Rostock in mega-starker 2. Liga! Bekommen FC Bayern und RB Leipzig Umbruch moderiert?

Deutschland - Die reguläre Saison ist in allen drei deutschen Fußball-Profiligen der Männer Geschichte! In der 3. Liga hat Dynamo Dresden nicht nur den Aufstieg geschafft, sondern ist obendrauf noch Meister geworden.

Können der FC Hansa Rostock und Dynamo Dresden in der neuen Saison wieder auf die Unterstützung ihrer Fans hoffen? Wünschenswert wäre das - sofern es die Corona-Lage zulässt.
Können der FC Hansa Rostock und Dynamo Dresden in der neuen Saison wieder auf die Unterstützung ihrer Fans hoffen? Wünschenswert wäre das - sofern es die Corona-Lage zulässt.  © dpa/Danny Gohlke

Und zwar völlig verdient! Die SGD spielte trotz einiger schwieriger Phasen eine starke Saison und bekam durch den entscheidenden Trainerwechsel von Markus Kauczinski (51) zu Alexander Schmidt (52) nochmal Aufwind, nutzte diesen und trumpfte in den letzten Liga-Spielen gut auf.

Dahinter lief der FC Hansa Rostock ein, weshalb nun zwei Ostteams den Sprung in die extrem stark besetzte 2. Bundesliga schafften und dort erst einmal alles tun müssen, um die Klasse zu halten. Denn hier weht mit Mannschaften wie dem FC Schalke 04, SV Werder Bremen, Hamburger SV, Fortuna Düsseldorf und dem 1. FC Nürnberg ein anderer Wind.

Zu dieser Liste könnte sogar noch der 1. FC Köln hinzukommen, sofern er in den beiden Relegationsspielen gegen Holstein Kiel das Nachsehen hat. Doch momentan wirken die Störche für solche Gedankenspiele zu angeschlagen.

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Und selbst, wenn es "nur" die KSV wird: Auf die neue Saison kann man sich wirklich freuen, denn es wird viele spannende Spiele großer Traditionsvereine mit Rang, Namen und Strahlkraft geben.

Das wird auch für Dynamo und Hansa eine Herausforderung, die nur mit geschickten Kaderverbesserungen, Umsicht, Zusammenhalt und vor allem Ruhe genommen werden kann.

TAG24-Fußballredakteur Stefan Bröhl beschäftigt sich in seiner letzten Kolumne der Saison diesmal mit den drei deutschen Profiligen.
TAG24-Fußballredakteur Stefan Bröhl beschäftigt sich in seiner letzten Kolumne der Saison diesmal mit den drei deutschen Profiligen.  © dpa/Danny Gohlke/PICTURE POINT/Sven Sonntag

FC Bayern München, Borussia Dortmund, RB Leipzig und wer sonst?

Wird der FC Bayern München um Rekordbrecher Robert Lewandowski (32, v.) die 1. Bundesliga trotz des Umbruchs auch in der neuen Saison beherrschen?
Wird der FC Bayern München um Rekordbrecher Robert Lewandowski (32, v.) die 1. Bundesliga trotz des Umbruchs auch in der neuen Saison beherrschen?  © dpa/Matthias Schrader/AP-Pool

Selbst die 1. Bundesliga fällt da hinsichtlich der Brisanz ein wenig ab. Dabei darf man auf viele Dinge gespannt sein.

Etwa, wie der FC Bayern München seinen Umbruch moderiert bekommt und ob Hasan "Brazzo" Salihamidzic (44) diesmal bessere Transferentscheidungen trifft.

Doch auch bei Borussia Dortmund und RB Leipzig stehen einige Personalrochaden bevor. Gerade der BVB zeigte zum Saisonende nochmal, was in dieser hochgradig veranlagten Truppe steckt. Vermutlich wird - neben den bereits feststehenden Abgängen - auch der ein oder andere Leistungsträger den Verein verlassen. Wie der umworbene Jadon Sancho (20).

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Wenn die Schwarz-Gelben ihn allerdings ersetzt bekommen und den Stil von Neu-Coach Marco Rose (44) schnell verinnerlichen, könnte es nach vielen Jahren endlich mal wieder spannender an der Spitze zugehen. Ob die Bullen da eingreifen können, bleibt nach den mäßigen Eindrücken der vergangenen Wochen abzuwarten. Zudem geht bekanntlich mit Julian Nagelsmann (33) der Architekt von Bord und schließt sich dem FC Bayern an, Abwehr-Ass Dayot Upamecano (22) folgt seinem Coach. Dazu sind noch weitere Stammspieler umworben.

Möglicherweise können dadurch andere ambitionierte Vereine wie Bayer 04 Leverkusen, Borussia Mönchengladbach und der VfL Wolfsburg für eine Überraschung sorgen. Man darf gespannt sein und kann sich jetzt einige Monate Gedanken zu all diesen Dingen machen. Doch vorher steht erstmal der große EM-Sommer an, der einiges verspricht.

Titelfoto: dpa/Danny Gohlke/PICTURE POINT/Sven Sonntag

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