Dynamo von "Danish Dynamite" Makienok zurück ins Leben geholt

Dresden - Wer kennt es nicht, das "Danish Dynamite"? In Wiesbaden ist es in der 89. Minute explodiert. Lautstark! Das 3:2-Siegtor von Simon Makienok für Dynamo Dresden beim SV Wehen könnte am Ende die brennende Zündschnur für die Aufholjagd gewesen sein.

Simon Makienoks Tank schien eigentlich schon nach 75 Minuten leer zu sein. Doch Markus Kauczinski ließ ihn auf dem Feld. Eine weise Entscheidung.
Simon Makienoks Tank schien eigentlich schon nach 75 Minuten leer zu sein. Doch Markus Kauczinski ließ ihn auf dem Feld. Eine weise Entscheidung.  © Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

Trainer Markus Kauczinski sprach zumindest "von einem möglichen Schlüsselmoment".

Dabei sah der dänische Riese nach 75 Minuten so aus, als könne er keinen Meter mehr gehen. Er war ausgepowert, schleppte sich über den Rasen. 

Kauczinski, der noch hätte dreimal wechseln können, ließ ihn drauf. 

Zum Glück. Patrick Schmidt verlängerte einen Ball von Jannis Nikolaou in den Strafraum. Makienok drehte sich, setzte seinen Körper ein, wühlte sich mit aller Macht durch und traf!

"Ich habe echt überlegt, ob ich noch einmal wechsle. Aber gerade bei den defensiven Standards ist Simon so extrem wichtig. Er köpft am kurzen Pfosten alles weg", begründete Kauczinski seine Maßnahme, den 2,01-Meter-Baumstamm auf dem Platz zu lassen. 

"Er hat bis dahin kein gutes Spiel gemacht, er hat schon bessere für uns absolviert. Er hat dann bewiesen, was er für ein Torjäger ist. Kurz vor Schluss so abzuschließen. Für uns immens wichtig zu zeigen, dass wir dran sind, dass wir leben!" 

"Danish Dynamite" hat Dresden aus dem Reich der Totgeglaubten geholt.

Titelfoto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

Mehr zum Thema Dynamo Dresden:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0