Dynamo will Aufstieg innerhalb von zwei Jahren: "Die Zeit, die dafür gegeben ist!"

Dresden - Mit einem Zwei-Jahresplan zurück in die 2. Bundesliga, also Aufstieg spätestens 2022. Beispiele, dass so ein Vorhaben gelingen kann, gibt es viele. Das aktuelle heißt Eintracht Braunschweig.

Dresdner Aufstiegsjubel 2016! Spätestens in zwei Jahren soll es den wieder geben.
Dresdner Aufstiegsjubel 2016! Spätestens in zwei Jahren soll es den wieder geben.  © Dehli-News

Vor 24 Monaten runtergegangen, jetzt wieder die Stufe nach oben gestiegen. Ein Vorbild?

"Allein vom Vorhaben, ja", sagt SGD-Sportchef Ralf Becker. "Nur das erste Jahr der Braunschweiger nach dem Abstieg brauchen wir nicht unbedingt", spricht er mit einem Augenzwinkern.

Die Eintracht entkam 2019 nur hauchzart der zweiten Abstiegsschippe in Folge. Mit nur einem Tor Vorsprung retteten sich die Löwen vor Cottbus ins Ziel. "

Aber im Grunde ist das die Zeit, die dafür gegeben ist, um eine Rückkehr zu bewerkstelligen", so Becker.

Länger könnte heißen für immer und das will keiner in Schwarz-Gelb. Auch dafür gibt es Beispiele - TSV 1860 München, 1. FC Kaiserslautern, FC Hansa Rostock.

Dresden hätte Becker wohl auch einen Dreijahres-Vertrag gegeben, er entschied sich aber für zwei Jahre. 

4 Teams schafften in den letzten Jahren den direkten Wiederaufstieg - gelingt das auch Dynamo Dresden?

Sportchef Ralf Becker hat für seine (zunächst) zweijährige Amtszeit bei Dynamo ein klares Ziel - Rückkehr in die 2. Bundesliga.
Sportchef Ralf Becker hat für seine (zunächst) zweijährige Amtszeit bei Dynamo ein klares Ziel - Rückkehr in die 2. Bundesliga.  © Lutz Hentschel

"Man kann Ziele auch über Laufzeiten definieren", erklärt der 49-Jährige, der nach den 24 Monaten ein abrechenbares Ergebnis vorzeigen möchte.

Wer sich die Tabellen nur der letzten sieben Jahren anschaut, stellt fest, dass einige diesen 24-Monate-Rhythmus eingeplant haben, um wiederzukommen.

Dynamo war selbst schon dabei. 2014 abgestiegen, 2015 konsolidiert, 2016 souverän aufgestiegen. Der MSV Duisburg (2013 - 2015), Karlsruher SC (2017 - 2019) und SC Paderborn 07 (2016 - 2018) schafften das ebenfalls.

Wobei Paderborn ein Sonderfall war, eigentlich war der SCP 2017 in die 4. Liga abgestiegen, profitierte aber vom Lizenzentzug der Münchner Löwen. Die 60er mussten von der 2. Liga runter in die Regionalliga.

Vier Teams schafften in den letzten Jahren auch den direkten Wiederaufstieg - Duisburg 2017, Aue 2016, Bielefeld 2014 und Karlsruhe (mit Markus Kauczinski am Ruder) 2013. 

Dem FC Ingolstadt könnte dieses Kunststück 2020 gelingen, wenn sich die Schanzer in der Relegation gegen Nürnberg durchsetzen. Doch nach dem 0:2 im Hinspiel sieht es nicht danach aus.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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