Dynamo Dresden zieht die Zügel an!

Dresden - Dynamo Dresden zieht in der Krise die Zügel an! Fünf Spiele haben die Profis auf Bewährung. Nach der letzten Partie am 18. Dezember in Ingolstadt erfolgt der Cut. Für einige könnten es ungemütliche Weihnachten werden.

Dynamo-Trainer Alexander Schmidt (53, M.) redet auf Philipp Hosiner (32, 2.v.r.) ein, der bisher unter den Erwartungen blieb.
Dynamo-Trainer Alexander Schmidt (53, M.) redet auf Philipp Hosiner (32, 2.v.r.) ein, der bisher unter den Erwartungen blieb.  © imago images/Jan Hübner

"Ich will genau sehen, wer diesen Weg konsequent mitgeht", sagt Trainer Alexander Schmidt (53). Sportgeschäftsführer Ralf Becker (51) hat es ähnlich formuliert - und kündigte mindestens zwei Neue an.

Bis zum nächsten Heimspiel am 21. November gegen Düsseldorf will Schmidt seine Mannen wieder in die Spur bringen.

"Powerfußball, Zweikampfstärke, den Gegner unter Druck aus dem Konzept bringen, ihn mit verschiedenen Strategien in die Knie zwingen, selbst wenn er uns von der Erfahrung her überlegen ist", all das, was zuletzt fehlte, will Schmidt wieder sehen.

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So ging Dynamo erfolgreich in die Saison. Damit will er nun möglichst viele Punkte holen, um im Kampf gegen den Abstieg eine gute Basis für das erste Halbjahr 2022 zu haben.

Erreichen will er den Klassenerhalt dann mit Winter-Verstärkungen. Doch wo braucht Dynamo die am dringendsten? Auch wenn Brandon Borrello (26) jetzt wieder zurückkehrt, ist es eindeutig die Offensive.

Fünf Tore von Christoph Daferner (23) sind okay, Heinz Mörschel (24), der noch nicht vollends überzeugen konnte, ist mit drei auch im Soll. Aber dann? Ransford Königsdörffer (20) unterliegt, was logisch ist für sein Alter, Formschwankungen.

Pascal Sohm und Philipp Hosiner hinken den Erwartungen hinterher

SGD-Eigengewächs Kevin Ehlers (20, l.) erhöht den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung wieder.
SGD-Eigengewächs Kevin Ehlers (20, l.) erhöht den Konkurrenzkampf in der Innenverteidigung wieder.  © Lutz Hentschel

Er kann seine PS noch nicht ständig auf den Rasen bringen. Zudem muss bei ihm auch immer wieder erwähnt werden, dass er durch seine Meniskusverletzung aus dem letzten Spiel der Vorsaison in Wiesbaden keine richtige Vorbereitung hatte.

Pascal Sohm (30) und Philipp Hosiner (32) spielen nur eine untergeordnete Rolle. Im Vorjahr waren sie Leistungsträger, in der 2. Bundesliga sind sie noch nicht angekommen, wobei es Sohm noch eher zuzutrauen ist als Hosiner. Die beiden hinken sicher auch ihren eigenen Erwartungen hinterher.

Abwehr und Mittelfeld sind mit der Rückkehr von Kevin Ehlers (20) und Patrick Weihrauch (27) nicht nur quantitativ, sondern auch qualitativ eigentlich gut besetzt.

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Da herrscht schon jetzt ein großer Konkurrenzkampf. Der wird sich mit den beiden noch erhöhen.

Bleibt das Verletzungspech mal fern, spielen dann auch wirklich die Besten.

Titelfoto: imago images/Jan Hübner

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