Dynamo-Aufstellung: Löwe und Kulke für Meier und Becker, aber wer ersetzt Will?

Dresden - Das Ziel am heutigen Sonntag gegen den SV Waldhof Mannheim ist klar. Mit dem zweiten Saisonsieg will sich Dynamo Dresden gleich in der Spitze der Tabelle festsetzten. 

Mütze ab und durch! Chris Löwe feiert am heutigen Sonntag seine dynamische Drittliga-Premiere.
Mütze ab und durch! Chris Löwe feiert am heutigen Sonntag seine dynamische Drittliga-Premiere.  © Lutz Hentschel

Allerdings gibt es am 2. Spieltag bereits personelle Probleme. Paul Will ist gesperrt, Robin Becker hat sich in Kaiserslautern einen Muskelfaserriss im Oberschenkel zugezogen. Für ihn wird Max Kulke spielen.

Zwei Wechsel muss der Coach vornehmen, einen dritten wird es freiwillig geben. Chris Löwe hat seine Zwei-Spiele-Sperre nach seinem Platzverweis in Sandhausen abgesessen. Er wird für Jonathan Meier auf seine angestammte linke Seite in der Viererkette rutschen. 

Rechts wird Kulke auflaufen, da legte sich Kauczinski schon zur Spieltagspressekonferenz am Freitag fest.

"Max wird spielen. Er hat sich in der Vorbereitung mit Robin Becker duelliert und hat gezeigt, dass er das kann", so der 50-Jährige. "Dass er ein guter Spieler ist, das wissen wir. Wir haben auch von Anfang an gesagt, dass wir unseren jungen Leuten die Chance geben wollen. Und die bekommt er jetzt." 

Somit steht der 19-Jährige aus Kodersdorf vor seiner Drittliga-Premiere.

Wie der Coach den Ausfall von Will im Mittelfeld kompensieren wird, das hatte er für sich noch nicht entschieden.

Dynamo Dresden: Coach Markus Kauczinski könnte gegen Waldhof Mannheim die Taktik ändern

Wen oder was hat Dynamo-Coach Markus Kauczinski für die Partie gegen Mannheim auf dem Zettel?
Wen oder was hat Dynamo-Coach Markus Kauczinski für die Partie gegen Mannheim auf dem Zettel?  © Lutz Hentschel

Die positionsgetreue Alternative wäre Marco Hartmann. Der 32-Jährige hat eine starke Vorbereitung gespielt, fehlte im Pokal gegen den HSV nur wegen eines Infekts. 

In Lautern half er die letzten Minuten mit, den Sieg über die Zeit zu retten. "Es ist aber auch vorstellbar, dass wir mit zwei Stürmern auflaufen oder Sascha Horvath fürs offensive Mittelfeld bringen", so Kauczinski.

Zwei Stürmer heißt, dass Philipp Hosiner neben Christoph Daferner im Angriffszentrum beginnen könnte. "'Hosi' wird immer besser. Christoph hatte in der Vorbereitung die Nase vorn. Bei den Einwechslungen war es immer so, dass große, weite Räume da waren. Da hat Luka Stor mehr Tempo. Aber ich bin mit Philipp Hosiner zufrieden, er nimmt immer mehr Fahrt auf. Jetzt gilt es für ihn, diesen Moment abzuwarten und da zu sein. Ich habe ihm nichts vorzuwerfen", erklärte der Trainer.

Für Hosiner sicher eine weitere Motivation: Auf der Mannheimer Bank sitzt Patrick Glöckner. Unter ihm war er im Vorjahr beim Chemnitzer FC gesetzt, schoss 19 Tore. 

Das erste jetzt für Dynamo gegen seinen Ex-Coach - das hätte schon was.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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