Kauczinski begeistert: Bengalos begrüßen Dynamos nach Elb-Clasico!

Dresden - Die Stadt brennt für Dynamo Dresden! Und das ist nicht nur sprichwörtlich so. Als sich der Mannschaftsbus am Samstagabend durch den Schnee auf A14 und A4 gekämpft hatte, wurde die Truppe feurig empfangen.

Ein Meer von Bengalos empfing die siegreiche Dynamo-Mannschaft bei der Rückkehr vom Elb-Clasico in Magdeburg.
Ein Meer von Bengalos empfing die siegreiche Dynamo-Mannschaft bei der Rückkehr vom Elb-Clasico in Magdeburg.  © SGD

Die Fans hatten sich auf der Straße eingefunden und leuchteten ihr nach dem 1:0-Sieg im Derby in Magdeburg heim.

Ein Video aus dem Bus war am späten Abend auf sämtlichen sozialen Netzwerken zu finden. "Alter Schwede! Hup' mal", sagte ein begeisterter Markus Kauczinski (50).

Der Coach verfolgte erstaunt die Fahrt durch das nicht enden wollende Bengalo-Meer. Nicht nur für ihn der Höhepunkt eines erfolgreichen Tages.

Doch bevor er die Ankunft mit seinen Mannen genießen konnte, musste am Nachmittag in Magdeburg Schwerstarbeit geleistet werden.

Ein Gegner, der mit dem Rücken zur Wand stand, der kämpferisch überzeugte. Ein Rasen, der die Bezeichnung nicht verdiente.

Eine Dresdner Mannschaft, die aufgrund von Verletzungen und Sperren so noch nie zusammenspielt hatte.

Das sind alles Gründe, weshalb es zu Beginn so stockend lief. Dynamo musste sich erst in die Partie hineinarbeiten.

Die Dynamo-Fans inszenierten eine beeindruckende Pyroshow.
Die Dynamo-Fans inszenierten eine beeindruckende Pyroshow.  © privat

Dynamo-Coach Markus Kauczinski muss seine Mannschaft wieder umstellen

Die Anfangsphase beim Spiel in Magdeburg stimmte Markus Kauczinski (50) noch nachdenklich, am Ende aber war er zufrieden mit seiner Mannschaft und vom Empfang in Dresden total begeistert.
Die Anfangsphase beim Spiel in Magdeburg stimmte Markus Kauczinski (50) noch nachdenklich, am Ende aber war er zufrieden mit seiner Mannschaft und vom Empfang in Dresden total begeistert.  © Picture Point/Gabor Krieg

"Insgesamt bin ich froh, dass wir gewonnen haben. Das ist nicht so leicht, wenn man wirklich immer wieder von vorne mit etwas Neuem startet, immer wieder umstellen muss und so die Automatismen fehlen. Umso glücklicher und zufriedener bin ich mit der Leistung der Mannschaft, die sich reingekämpft hat. Man hat gemerkt, dass sie gewinnen will", so Kauczinski zu den Umständen.

Am Mittwoch kommt der SV Wehen Wiesbaden - wenn es das Wetter zulässt. Auch da muss der Trainer sein Team wieder umstellen.

Zum einen kehrt Kevin Ehlers (20) nach seiner Rot-Sperre zurück, zum anderen fehlt Ransford Königsdörffer (19), der in Magdeburg seine fünfte Gelbe Karte sah. "Wir müssen wieder umbauen, und das machen wir. Das sind wir gewohnt. Wir machen einfach weiter", so der 50-Jährige.

Stört den Coach das überhaupt noch oder lassen ihn Ausfälle mittlerweile kalt? "Ja, das stört", gibt er zu.

Aber das wirft Kauczinski nicht um: "Letzten Endes muss man damit rechnen. Das ist jetzt die Zeit für fünfte und zehnte Gelbe Karten. Wir müssen damit leben", erklärt Kauczinski.

Titelfoto: privat

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