Sorgen um Dynamo-Coach! Kauczinski stationär im Krankenhaus

Dresden - Große Sorgen um Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski! Der 50-Jährige befindet sich derzeit zur stationären Behandlung im Universitätsklinikum Carl Gustav Carus.

Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski (50) befindet sich derzeit in stationärer Behandlung.
Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski (50) befindet sich derzeit in stationärer Behandlung.  © Lutz Hentschel

Dorthin habe er sich nach Vereinsangaben am Montagmorgen unmittelbar nach der offiziellen Pressekonferenz für eingehende Untersuchungen begeben, da er über Übelkeit und Unwohlsein geklagt hatte.

"Der Zustand von Markus Kauczinski ist aus medizinischer Sicht derzeitig stabil", sagte Mannschaftsarzt Dr. Onays Al-Sadi.

"Nach Eingang der ersten Untersuchungsbefunde ist eine weitergehende Diagnostik notwendig. Hierfür verbleibt der Cheftrainer stationär in Behandlung." Im Verlaufe des morgigen Dienstags werde über das weitere Vorgehen entschieden.

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"Wir stehen sowohl mit Markus als auch mit unserem Mannschaftsarzt im Austausch und wünschen ihm auch auf diesem Wege erst einmal gute Besserung", äußerte sich Sportgeschäftsführer Ralf Becker (50).

"Die Gesundheit ist das Wichtigste im Leben, daher ist es absolut in unserem Sinne, dass in dieser Situation kein Risiko eingegangen wird."

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Am morgigen Dienstag wird entschieden, ob der am 12. Januar positiv auf Covid-19 getestete Coach weiter im Krankenhaus bleiben muss.
Am morgigen Dienstag wird entschieden, ob der am 12. Januar positiv auf Covid-19 getestete Coach weiter im Krankenhaus bleiben muss.  © Lutz Hentschel

Die Drittliga-Mannschaft ist um 11.29 Uhr vom Flughafen Dresden-Klotzsche mit einer Lufthansa-Maschine nach Frankfurt aufgebrochen - ohne Kauczinski.

Weiter ging es per Bus in ein Hotel nach Mannheim, wo das Team nun von den Co-Trainern Heiko Scholz (55) und Ferydoon Zandi (41) auf die Ligapartie am Dienstag (19 Uhr) beim SV Waldhof Mannheim vorbereitet wird.

Dass die SGD bei Kauczinski besonders vorsichtig ist, verwundert nicht. Schließlich wurde er am 12. Januar positiv auf das Coronavirus getestet und musste danach zehn Tage in häusliche Quarantäne (TAG24 berichtete).

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"Bisher gibt es keine Erkenntnis darüber, dass sein aktueller Gesundheitszustand im direkten Zusammenhang mit der Infizierung von vor knapp zwei Wochen steht", teilte der Verein mit.

Die SGD will sich nach der Entscheidung am Dienstag, ob der 50-Jährige im Krankenhaus bleiben muss, wieder äußern.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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