Dynamo-Coach wieder in "Freiheit": Kauczinski bringt erstmal den Müll runter

Dresden - Rückrundenauftakt! Wenn Dynamo Dresden am heutigen Samstag (14 Uhr) gegen den 1. FC Kaiserslautern genauso locker und flockig auftritt, wie Markus Kauczinski (50) am Freitag auf der Spieltagspressekonferenz, dann wird es was mit dem ersten Dreier 2021.

Dynamo-Coach Markus Kauczinski (50) sah Neuzugang Leroy Kwadwo (24) im Training am Freitag zum ersten Mal in Aktion.
Dynamo-Coach Markus Kauczinski (50) sah Neuzugang Leroy Kwadwo (24) im Training am Freitag zum ersten Mal in Aktion.  © Lutz Hentschel

Der SGD-Coach sprühte an seinem ersten Tag in "Freiheit" vor guter Laune.

Nur die Hiobsbotschaft von Robin Beckers (24) Kreuzbandriss vermieste ihm kurz die Stimmung. Doch ansonsten war er um keinen Spruch verlegen.

Nach zehntägiger Quarantäne kein Wunder.

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Er verriet zum Beispiel, wie er am Freitag in den Tag startete: "Aufgestanden, Zähne geputzt, Kaffee getrunken. Und dann habe ich als Erstes den Müll runtergebracht. Das tat Not", grinste Kauczinski.

Er hat die viele und vor allem lange Zeit in Isolation damit verbracht, Fußball zu gucken, mit seinen Spielern und Co-Trainer zu telefonieren, Bücher zu lesen, Filme zu schauen und zu kochen.

Nur mit der Bewegung war es nicht so in der Wohnung.

"Den Kampf gegen die Bewegungsarmut habe ich verloren. Da war nicht viel. Mal auf den Balkon und so. Ich habe alles auf später verschoben", gab er lachend zu.

Da jubelt er: Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (50) verbachte am Freitag seinen ersten Tag nach der Quarantäne wieder in "Freiheit".
Da jubelt er: Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (50) verbachte am Freitag seinen ersten Tag nach der Quarantäne wieder in "Freiheit".  © Lutz Hentschel

Heinz Mörschel könnte bei Dynamo Dresden beginnen, Leroy Kwadwo sitzt wohl auf der Bank

Auch Heinz Mörschel (23) konnte Markus Kauczinski (50) erstmals live begutachten.
Auch Heinz Mörschel (23) konnte Markus Kauczinski (50) erstmals live begutachten.  © Lutz Hentschel

An Bewegungsarmut sollten seine Jungs heute aber nicht leiden. Im Hinspiel beim 1:0-Sieg auf dem Betzenberg haben die Dresdner in der zweiten Halbzeit in Unterzahl nach der Ampelkarte für Paul Will (21) eine wahre Abwehrschlacht hingelegt.

Die war sehr intensiv. "Kaiserslautern hat eine Mannschaft voller Qualität, die zuletzt sehr aggressiv verteidigt und in den Spielen großen Willen bewiesen hat. Das wird eine ganz schwere Aufgabe für uns", so der Trainer. Und die wird mit viel Laufarbeit verbunden sein.

Ob seine beiden Neuen gleich zum Zuge kommen werden, ließ Kauczinski offen. Beide sah er am Freitag erstmals live im Training.

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Durch den Ausfall von Becker ist es möglich, dass er zur Dreierkette zurückkehren wird. Somit wäre ein Platz im Mittelfeld frei, diesen könnte gleich Heinz Mörschel (23) einnehmen.

Er steht voll im Saft, spielte und traf noch in der Vorwoche für Uerdingen. Leroy Kwadwo (24) wird wohl vorerst auf der Bank Platz nehmen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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