Dynamo-Coach Kauczinski will für Fans an TV-Geräten siegen!

Dresden - Dem Geisterspiel im wahrsten Sinne des Wortes in der Vorwoche bei den kleinen Bayern (0:3) folgt nun am heutigen Samstag (14 Uhr) eins vor maximal 999 Zuschauern - ausgerechnet gegen den 1. FC Magdeburg. 

Dynamo-Kämpfer Yannick Stark (29) will gegen Magdeburg wieder so jubeln wie bei seinem 1:0-Führungstor gegen den HSV.
Dynamo-Kämpfer Yannick Stark (29) will gegen Magdeburg wieder so jubeln wie bei seinem 1:0-Führungstor gegen den HSV.  © Picture Point / Roger Petzsche

Doch die fehlende Kulisse darf keine Ausrede sein. Dynamo Dresden ist heiß darauf, den ersten Heimdreier der noch jungen Saison einzufahren.

SGD-Trainer Markus Kauczinski nahm den Fakt des fast leeren Stadions mit einem gewissen Galgenhumor auf. 

"Ich bin seit Dezember hier, langweilig wurde es mir hier noch nie. Es gab immer wieder besondere Momente, eine intensive Zeit, immer von Corona geprägt", sagte er. 

"Wir leben im Hier und Jetzt, wussten, dass so etwas kommen kann. Ich glaube nicht, dass uns das in irgendeiner Form behindern wird. Mit Zuschauern ist schöner, das haben wir erlebt. Aber wir werden auch damit umgehen können, dass es nun weniger sein werden. Es wird aber ein anderes Spiel", erklärte er.

In seiner Dresdner Zeit ist es sein zweites Derby. Das erste war am 8. März beim 2:1 gegen Aue vor ausverkauftem Haus, gegen Magdeburg ist es fast leer. 

Dynamo Dresdens Kämpfer Yannick Stark will wieder wie gegen den HSV spielen

Dynamo-Coach Markus Kauczinski (50) wurde es in seiner Zeit in Dresden noch nie langweilig!
Dynamo-Coach Markus Kauczinski (50) wurde es in seiner Zeit in Dresden noch nie langweilig!  © Picture Point / Gabor Krieg

"So ein Derby ist emotional. Das spürt man. Ich werde angesprochen beim Einkaufen, auf der Straße. Es ist nochmal anders als ein normales Spiel. Dessen sind wir uns alle bewusst."

Und daher will Kauczinski die Partie gewinnen - auch für die Fans, "die dann sicher geballt vor den TV-Geräten die Daumen drücken werden".

Seinem Vize-Kapitän Yannick Stark kommt dabei eine besondere Rolle zu. Dafür muss nicht nur bei ihm eine Leistungssteigerung gegenüber der Vorwoche her.

"Die Bayern-Niederlage haben wir relativ kritisch analysiert. Wir haben unsere Fehler aufgezeigt bekommen, die müssen wir abstellen", so der 29-Jährige.

Ein Fehler war das fehlende Tempo in den Offensivaktionen. Das war zum Beispiel im Pokal gegen den HSV noch da. 

Da ging es bei Starks 1:0 zack, bumm, bäng über die linke Seite und er traf aus dem Rückraum. So soll es nun wieder werden. 

Titelfoto: Picture Point / Gabor Krieg

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