Dynamo-Coach Markus Kauczinski zu möglichem Aufstieg: "Hauptsache, wir sind dabei"

Dresden - Der FC Erzgebirge Aue wartet! Der einzige ostdeutsche Zweitligist möchte in der kommenden Saison nicht mehr allein durch die Lande reisen. Er würde furchtbar gern Dynamo Dresden und den FC Hansa Rostock an seiner Seite begrüßen.

Ein nachdenklicher Markus Kauczinski (51)? Wohl eher ein hoch konzentrierter Trainer, der kurz vorm Ziel steht.
Ein nachdenklicher Markus Kauczinski (51)? Wohl eher ein hoch konzentrierter Trainer, der kurz vorm Ziel steht.  © Lutz Hentschel

Letztmals drei Ostvereine gab es 2017/18 mit dem FCE, Dynamo und dem 1. FC Union Berlin. Ein Jahr später kam mit Magdeburg sogar ein Vierter dazu. Aber dann: Dann stieg Berlin 2019 auf, Magdeburg ab, Dresden folgte ein Jahr später - und der FCE war ganz allein.

Rostock war gar letztmals 2011/12 auf der Zweitligakarte zu finden. Nach neun Jahren dritte Liga wäre es an der Zeit. "Für den Ostfußball wäre es gut, wenn zwei Ostmannschaften hochgehen würden. Ich würde das jetzt unterschreiben, wenn sich die Tabelle nach dem 38. Spieltag so darstellen sollte: Dann, her damit", hätte Rostocks Trainer Jens Härtel (51) nichts dagegen einzuwenden.

Dresdens Coach Markus Kauczinski (51) sieht es ähnlich, schaut aber lieber auf sich selbst: "Ich hätte nichts dagegen, Hauptsache, wir sind dabei."

Jetzt müssen nur die beiden bayerischen Vereine "mitspielen". Irgendwo ist der TSV 1860 München immer noch in Schlagdistanz und lauert - wie es sich für Löwen gehört - auf Ausrutscher der Konkurrenz.

Vielen in Sachsen wären die Münchner auf Rang drei sicher sogar lieber. Ingolstadt genießt auch aufgrund von Trainer Tomas Oral (47) nicht die größten Sympathien im hiesigen Freistaat.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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