Dynamo-Juwel Königsdörffer ist der Aufsteiger! Und irgendwann klappen auch noch die Einwürfe

Dresden - Neun der 14 Saisontore gehen bei Dynamo Dresden auf Ransford Königsdörffer (19), Christoph Daferner (22) und Philipp Hosiner (31). Jeder traf bisher dreimal.

War auch im Luftkampf präsent: Ransford Königsdörffer (19).
War auch im Luftkampf präsent: Ransford Königsdörffer (19).  © picture point/Sven Sonntag

Auch beim 3:1 beim FC Hansa Rostock war das Trio an den Toren beteiligt. Es fängt an, so richtig zu passen. Vor allem bei "Ransi".

Er ist beim Absteiger der Aufsteiger! Obwohl auf ungewohnter Position im rechten Mittelfeld spielend, überzeugte er gegen den TSV 1860 München in der zweiten Hälfte mit dem Siegtreffer, in Rostock leitete er beim 3:0 den Angriff mit einem Tempo-Dribbling quer über den Platz ein.

Hosiner chippte ihm später die Kugel in den Sechzehner in den Lauf und dort blieb der 19-Jährige cool. Trainer Markus Kauczinski (50) sprach danach von "einem geilen Tor".

"Ich habe mich sehr über den Treffer gefreut. Ich hoffe, es fallen noch weitere", sagte Königsdörffer nach der Partie bei Dynamo-TV.

Davon kann man ausgehen, denn gerade mit seiner Schnelligkeit und seinem Offensivdrang ist er nur schwer zu halten. Dazu kommt seine tolle Schusstechnik.

Dynamo-Coach Markus Kauczinski will mit Ransford Königsdörffer Einwürfe üben

Wenn es was an Ransford Königsdörffer (19) zu kritisieren gab, dann waren das seine missglückten Einwürfe...
Wenn es was an Ransford Königsdörffer (19) zu kritisieren gab, dann waren das seine missglückten Einwürfe...  © Dynamo-Juwel Königsdörffer ist der Aufsteiger! Und irgendwann klappen auch noch die Einwürfe

"Ransi" glaubt, dass Dynamo jetzt in der Liga angekommen ist. "Wir haben jetzt zweimal gegen Teams gewonnen, die über uns standen. Ich hoffe, es geht weiter so und dass wir am Ende an der Spitze stehen."

Dafür wird der Teenie alles tun und weiter lernen - auch Einwürfe. Zweimal wurde er in Rostock zurückgepfiffen, weil ihm das Leder aus den Händen rutschte. "Gleich wenn wir zurück im Stadion angekommen sind, werden wir auf den Platz gehen und üben", lachte Kauchzinski.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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