Dynamo-Kapitän Mai darf sein Team im Kracher gegen den FC Ingolstadt auf den Platz führen!

Dresden - Die Einsatz-Garantie konnte Sebastian Mai (27) am Freitag höchstpersönlich entgegennehmen. "Er spielt", sagte Markus Kauczinski (51) zur Spieltagspressekonferenz von Dynamo Dresden vor dem Kracher am Samstag (14 Uhr) gegen den Tabellenzweiten FC Ingolstadt 04.

Am Mittwoch beim 1:1 gegen die Bayern kam Sebastian Mai (27, r.) nach 75 Minuten. Er war gleich voll in seinem Element.
Am Mittwoch beim 1:1 gegen die Bayern kam Sebastian Mai (27, r.) nach 75 Minuten. Er war gleich voll in seinem Element.  © Lutz Hentschel

Sein Kapitän saß neben ihm auf dem Podium. Nur wo, das ließ der SGD-Coach offen. "Er kann ja fast alles spielen", lächelte der 51-Jährige.

Das Abwehrzentrum ist die Stammposition von Mai, doch beim Halleschen FC lief er auch schon im Sturm auf. Am Mittwoch beim 1:1 gegen die Bayern kam er nach seiner Drei-Spiel-Sperre in der 75. Minute und rutschte ins Mittelfeld.

Danach machte Dresden Druck und drängte auf den Sieg. Mit der Einwechslung des Käpt'n wurde es auf einmal ein ganz anderes Spiel. Kann er es sich vorstellen, diese Rolle gegen den FCI ganz zu übernehmen?

"Ja, natürlich. Ich glaube, es lief am Mittwoch dann besser, weil wir umgestellt und besseren Zugriff auf die Partie hatten. Aber ja, ich könnte mir vorstellen, das über 90 Minuten zu machen", sagte Mai.

Seine Power könnte Dynamo gut gebrauchen. Ob sich Kauczinski dafür entscheiden wird, ließ er offen. Doch er gab zu, dass Mai als Staubsauger vor der Abwehr eine Alternative sein könnte.

"Er ist ein Tausendsassa. Ich werde mir noch einmal alles durch den Kopf gehen lassen. Die letzte Ausrichtung erfolgt vor dem Spiel", so Kauczinski.

Dynamo Dresdens Kapitän Sebastian Mai ist ein Herdentier, das vorne wegläuft!

Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (27) gibt die Richtung vor. Er wird im Top-Spiel gegen Ingolstadt auf alle Fälle von Beginn an spielen.
Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (27) gibt die Richtung vor. Er wird im Top-Spiel gegen Ingolstadt auf alle Fälle von Beginn an spielen.  © Lutz Hentschel

Vor seiner Einwechslung machte Mai das, was er immer machte, wenn er in dieser Saison verletzungsbedingt oder jetzt eben durch seine Sperre fehlte. Er pushte von außen, gab Anweisungen, schaltete sich lautstark ein.

Er war immer beim Team - egal ob daheim oder auswärts. "Ich mag es mit der Mannschaft zu reisen und bei ihr zu sein. Für mich war das klar, dass ich auf jeden Fall mit ins Hotel gehen und dabei sein möchte, um die Stimme zwischen Trainer und Truppe zu sein, wenn irgendwas kneift", sagt der 27-Jährige.

Er ist halt ein Herdentier, derjenige, der vorne wegläuft: "Mit macht das unfassbar viel Spaß. Auch wenn ich nicht auflaufen kann, habe ich trotzdem sehr gern Erfolg. Es ist meine Mannschaft und ich will, dass sie erfolgreich spielt. Egal wie", gibt er zu Protokoll. Identifikationsfigur kann man das getrost nennen.

Gegen Ingolstadt führt Mai seine Jungs wieder aufs Feld. Er will den Dreier gegen die Schanzer unbedingt. Dafür wird er kämpfen - so wie es sich für einen Anführer gehört.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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