Dynamo-Kapitän Sebastian Mai jubelt über die "Schuld" des Trainers!

Dresden - Sein erstes Pflichtspiel als Kapitän hat Sebastian Mai erfolgreich hinter sich gebracht. Sein erstes Tor hat er ebenfalls für Dynamo Dresden erzielt.

"Pana" Vlachodimos zeigt es an: "Ich habe schon den Ball". Schießen durfte er den Elfer nicht, seine Auswechslung war bereits angezeigt.
"Pana" Vlachodimos zeigt es an: "Ich habe schon den Ball". Schießen durfte er den Elfer nicht, seine Auswechslung war bereits angezeigt.  © Michael Taeger/Jan Huebner

"Das war eher das Verschulden des Trainers", lacht der 26-Jährige. Der Abwehrchef verwandelte den Handelfmeter zum 4:1 im Pokal gegen den HSV, obwohl Panagiotis Vlachodimos bereit stand. Doch der musste vorher raus.

Es war eine kuriose Szene am Montag. Vlachodimos hatte sich den Ball schon auf den Punkt gelegt. Da kam das Zeichen von der Bank, "Pana" trabte nach draußen und Mai lief an. 

"Wir hatten die Auswechslung schon vor dem Elfmeter angezeigt. Es ging nicht anders", sagt Trainer Markus Kauczinski zur Szene. Und so blieb es Chefsache, den Endstand zu erzielen. 

"Ich hätte ,Pana' das Tor gegönnt. Für einen Stürmer ist das ja auch das gewisse Bonbon", so Mai. Die Jungs nahmen die Sache, wie sie war. Sie scherzten am Ende darüber. Wichtig war der Sieg.

Und: Der hat Selbstvertrauen für den Punktspielauftakt am Freitag (17.45 Uhr) beim 1. FC Kaiserslautern gegeben: "Wir haben eine breite Brust", sagt Mai. 

Dynamo Dresdens Leader Sebastian Mai erwartet in Kaiserslautern "ein komplett anderes Spiel"

So war es Chefsache für den Kapitän. Sebastian Mai trat zum Elfmeter an und verwandelte ihn sicher - sein erstes Pflichtspieltor für Dynamo.
So war es Chefsache für den Kapitän. Sebastian Mai trat zum Elfmeter an und verwandelte ihn sicher - sein erstes Pflichtspieltor für Dynamo.  © Lutz Hentschel

"Ich denke, dass wir etwas holen können. Ich hoffe natürlich, dass wir den Schwung aus dem Pokalspiel mitnehmen können", erklärt er.

Doch das ist jetzt Meisterschaft, das ist die Pflichtaufgabe für Dresden. Der Pokal ist die Kür. Damit können sich die Männer in Schwarz-Gelb im Dezember wieder beschäftigen. "Nun kommt der Liga-Alltag", weiß Mai und der soll alles andere als trist und grau werden.

"Es wird ein komplett anderes Spiel. Wir sollten versuchen, die Emotionen, die Galligkeit und den unbedingten Siegeswillen mit nach Kaiserslautern zu nehmen", so der Hüne.

Das ist zwingend notwendig, denn im pfälzischen Weinanbaugebiet hängen die Trauben immer hoch. Dass nur knapp 5000 Zuschauer auf dem "Betze" dabei sind, ist Mai recht.

"Lautern kommt wie wir mit den Fans im Rücken. Das ist es gut, wenn nicht so viele da sind." Könnte ein Faktor werden, um Mai auch seinen ersten Punktspielsieg im SGD-Trikot zu bescheren.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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