Dynamo Dresdens Nachwuchs ist für den Verein Gold wert!

Dresden - Wenn Dynamo Dresdens Spieler am morgigen Dienstag erstmals das neue Trainingszentrum betreten, sind Stand jetzt 25 Akteure dabei. 

Ransford Königsdörffer (r.) durfte bereits in der 2. Liga Erfahrungen sammeln.
Ransford Königsdörffer (r.) durfte bereits in der 2. Liga Erfahrungen sammeln.  © Picture Point/Gabor Krieg

Zehn entstammen dem eigenen Nachwuchs, das sind 40 Prozent. 

Es wird nicht viele Profivereine in Deutschland mit einer derartigen Quote geben. Ein Zeichen für die starke Arbeit mit den Talenten.

Zur Wahrheit gehört zwar auch, dass in der neuen Saison nur Sebastian Mai, Kevin Ehlers und eventuell Max Kulke zum absoluten Stammpersonal der Dresdner gehören werden, aber alle anderen können sich in deren Schatten weiterentwickeln. 

Jungs wie Ransford Königsdörffer, Simon Gollnack, Maximilian Großer, Stefan Kiefer und auch Justin Löwe. Abzuwarten bleibt, was mit Osman Atilgan und Vasil Kusej passiert. 

Dynamo hat aber schon jetzt keine Probleme, die U23-Regel zu erfüllen, zumal auch Neuzugang Agyemang Diawusie noch keine 23 ist.

Schon immer war der eigene Nachwuchs Gold und Geld wert für die SGD. 

Die Walter-Fritzsch-Akademie wurde nicht von ungefähr gebaut. Der Trend soll so weitergehen. 

Kevin Ehlers (r., hier gegen den Hamburger Louis Schaub) zählt zu Dynamos größten Abwehrtalenten.
Kevin Ehlers (r., hier gegen den Hamburger Louis Schaub) zählt zu Dynamos größten Abwehrtalenten.  © Lutz Hentschel

Dynamo Dresden erhielt durch Abgänge von Niklas Hauptmann und Marvin Stefaniak viel Geld

Niklas Hauptmann brachte Dynamo bei seinem Wechsel nach Köln 3,4 Millionen Euro.
Niklas Hauptmann brachte Dynamo bei seinem Wechsel nach Köln 3,4 Millionen Euro.  © Lutz Hentschel

Bundesliga-Profis wie Maximilian Arnold (VfL Wolfsburg), Toni Leistner (bis vor kurzem 1. FC Köln) und Markus Schubert (FC Schalke 04) haben ihre Ausbildung in Elbflorenz genossen, sind in ihren Vereinen längst etabliert. 

Andere schafften den Durchbruch nach ihren Wechseln zwar nicht, sorgten aber auch mit dafür, dass die SGD derzeit finanziell nicht am Hungertuch nagt. 

Marvin Stefaniak (inzwischen SpVgg Greuther Fürth) brachte bei seinem Wechsel zwei Millionen Euro ein, Niklas Hauptmann (jetzt Holstein Kiel) 3,4 Millionen, als er nach Köln wechselte. 

Ein Eigengewächs sorgte also für den bisher größten Geldsegen der Vereinsgeschichte.

Der nächste dieser Kategorie könnte Kevin Ehlers werden. Schon jetzt hatten ihn viele Erst- und Zweitligisten auf dem Schirm. 

Der 19-Jährige blieb - gut für seine Entwicklung, gut für Dynamo.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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