Dynamo-Neuzugänge müssen nach erstem Tor in die Mannschaftskasse einzahlen!

Dresden - Zwei Buden hat er schon gemacht, einige werden noch dazukommen. Philipp Hosiner hat sich nach einem schweren Start in Dresden eingelebt.

Philipp Hosiner (2.v.r.) musste seinen Be(i)trag zum Auffüllen der Mannschaftskasse schon leisten.
Philipp Hosiner (2.v.r.) musste seinen Be(i)trag zum Auffüllen der Mannschaftskasse schon leisten.  © Lutz Hentschel

Am Sonnabend gegen den SV Meppen will er wieder knipsen - auch wenn er seinen Be(i)trag zum Auffüllen der Mannschaftskasse schon geleistet hat.

Besondere Rituale wie Singen oder Gedicht vortragen gibt es bei den Neuzugängen von Dynamo Dresden nicht, aber: "Für das erste Pflichtspieltor für Dynamo müssen wir 20 oder 30 Euro in die Mannschaftskasse zahlen", grinst der Stürmer. 

Mit ihm, Christoph Daferner, Yannick Stark, Sebastian Mai und Robin Becker im Pokal liegen maximal 150 Euro bisher in der Kasse, die Mai führt. Da ist noch Luft nach oben in der Geldbörse, da passt noch viel rein. 

Bei der neu formierten Mannschaft - in Ingolstadt liefen mit Max Kulke, Ransford Königsdörffer und Kevin Broll nur drei aus dem Vorjahr auf - kein Wunder. Die meisten warten noch auf den ersten Treffer.

Der Österreicher hat selbst auch keine eigenen Rituale oder Zielstellungen, was die Anzahl der Tore betrifft. Vorige Saison traf er für den Chemnitzer FC 19 Mal. Wolfsburgs Wout Weghorst klebt sich zum Beispiel einen Zettel ins Auto mit der Marke, die er schaffen will. 

Dynamo Dresden: Philipp Hosiner will der SGD-Mannschaft helfen

"Nein, so etwas habe ich noch nie gemacht, werde ich auch nie machen. Eine Saison ist so lang, da können so viel Dinge passieren, die man nicht ahnen kann. Deswegen schaue ich, das ist eine blöde Floskel, von Spiel zu Spiel", so Hosiner. 

"Wenn ich auf dem Platz stehe, will ich der Mannschaft helfen. Ob das jetzt defensive Arbeit oder eine Vorlage ist oder mit Toren. Das ist eigentlich komplett egal, wichtig sind die drei Punkte. Wenn das der Kollege so macht, okay, aber in der heutigen Zeit ist das nicht mehr so üblich, dass man sich 10, 15 oder 20 Tore vornimmt. Das ist für die meisten kontraproduktiv."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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