Dynamo-Rückkehrer Kreuzer strahlt nach gelungenem Comeback: "Ein kleines Träumchen"

Dresden - Dynamo Dresdens Trainer Markus Kauczinski (50) redete nach dem 3:1 gegen den VfB Lübeck gar nicht um den heißen Brei herum!

"Er hat ein geiles Spiel gemacht!" Von Trainer Markus Kauczinski (50, M.) gab's ein Extralob für Niklas Kreuzer (27).
"Er hat ein geiles Spiel gemacht!" Von Trainer Markus Kauczinski (50, M.) gab's ein Extralob für Niklas Kreuzer (27).  © DPA/Robert Michael

"Er hat ein geiles Spiel gemacht. Er hat genau das gebracht, was für uns erhofft haben", sagte er und meinte damit Niklas Kreuzer (27).

Der gab nach 231 Tagen sein Comeback im Dynamo-Trikot und spielte, als sei er nie weg gewesen.

"Er hat viele Flanken aus dem Halbfeld gebracht, ist immer anspielbar gewesen. So lange ihn seine Füße getragen haben, hat er ein gutes Spiel hingelegt", lobte der Trainer.

"Man hat gemerkt ab der 70., dass es dann bisschen schwerer für ihn geworden ist, die weiten Wege zu gehen. Da kann er sich auch nicht zurückhalten. Deshalb habe ich ihn runternehmen müssen", so Kauczinski.

Kreuzer selbst strahlte nach dem Spiel. Zuletzt hatte er am 28. Juni beim 2:2 gegen den VfL Osnabrück mitgewirkt.

Das 2:0 (24.) gegen Lübeck von Paul Will (21) leitete der 27-Jährige mit einem Flankenlauf ein, das 3:0 (60.) erzielte er mit einer satten Volleyabnahme aus zehn Metern selbst.

Da zappelt der Ball im Netz! Niklas Kreuzer (27, hinten, l.) hat volley abgezogen und zum 3:0 getroffen.
Da zappelt der Ball im Netz! Niklas Kreuzer (27, hinten, l.) hat volley abgezogen und zum 3:0 getroffen.  © DPA/Robert Michael

Niklas Kreuzer erzielte für Dynamo Dresden sein erstes Tor seit dem 23. November 2019

Niklas Kreuzer (27, l.) reckt die Faust in die Höhe - was für ein Comeback!
Niklas Kreuzer (27, l.) reckt die Faust in die Höhe - was für ein Comeback!  © Lutz Hentschel

Es war das erste Tor für "Kreuz" seit Ende November 2019. Damals traf er beim HSV. Ein perfektes Comeback: "Das war natürlich ein kleines Träumchen", sagte er überglücklich.

"Ich habe nicht damit gerechnet, dass es so schnell geht. Man muss immer bedenken, dass ich sehr, sehr lange raus war. Sieben Monate holt man nicht so schnell auf. Dann von Beginn an und wenn es so läuft, umso schöner."

Bei Kreuzer half natürlich auch die Erfahrung, sich sofort zurechtzufinden, Akzente zu setzen. Die ersten 30 Minuten liefen für Dynamo wie geschnitten Brot.

Spielerisch war das mit das Beste bisher. Er hatte seine Aktie daran.

"Wenn du als Mannschaft gewinnst, rückt deine Leistung in der Hintergrund. Ich bin froh, dass ich der Mannschaft helfen konnte. Wir haben als Mannschaft einen sehr guten, geschlossenen Auftritt gezeigt."

Titelfoto: Lutz Hentschel/DPA/Robert Michael

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