Dynamos Verletzte kämpfen um ihr Comeback!

Dresden - Wie ist eigentlich der Stand bei den sechs verletzten Profis von Dynamo Dresden? Ganz unterschiedlich! Kevin Ehlers (20, Muskelfaserriss im rechten Hüftbeuger) und Luca Herrmann (22, Verstauchung des linken Kniegelenks) sind am weitesten.

Luca Herrmann (22, l.) und Kevin Ehlers (20) können beide wieder mit dem Ball trainieren.
Luca Herrmann (22, l.) und Kevin Ehlers (20) können beide wieder mit dem Ball trainieren.  © Lutz Hentschel/Picture Point/Sven Sonntag

Das Eigengewächs und der zentrale Mittelfeldmann, der im Sommer vom SC Freiburg II kam und es auf Anhieb in die Startelf schaffte, befinden sich im Aufbautraining. Sie können immer öfter Einheiten mit dem Ball absolvieren und ihre Belastung nach und nach steigern, wie die SGD bekannt gab.

Anders sieht es bei Tim Knipping (28) aus, der erst vor wenigen Wochen beim 3:1-Sieg in Rostock einen Kreuz- und Innenbandriss sowie eine Meniskusverletzung erlitten hatte. Der Innenverteidiger befindet sich momentan in Köln, wo er nach seiner erfolgreichen Operation sein Reha-Programm absolviert.

Die Abwehrkante erklärte: "Die Rehamaßnahmen sind gut angelaufen, sodass ich auch schon erste Übungen für den Oberkörper absolvieren kann. Ansonsten kühle ich das Knie regelmäßig und achte darauf, dass es gut durchblutet ist, damit die Schwellung bestmöglich zurückgehen kann."

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Er führte weiter aus: "Nach der Verletzung war für mich klar, dass es jetzt kein Jammern gibt. Auch der unglaubliche Support, den ich gerade von den Dynamo-Fans, der Mannschaft und dem gesamten Verein erfahre, motiviert mich ungemein. Das habe ich so bisher noch nicht erlebt und gibt mir viel Kraft."

Zu den Heimspielen seines Klubs reist er übrigens extra nach Dresden und unterstützt seine Mannschaftskollegen so vor Ort - ein echter Teamplayer eben!

Sechs verletzte Dynamo-Profis arbeiten an ihrer Rückkehr auf den Platz

Patrick Wiegers, Patrick Weihrauch und Brandon Borrello sind unterschiedlich weit

Patrick Weihrauch (27, l.), Patrick Wiegers (31, M.) und Brandon Borrello (26) sind auf dem Weg zum Comeback unterschiedlich weit.
Patrick Weihrauch (27, l.), Patrick Wiegers (31, M.) und Brandon Borrello (26) sind auf dem Weg zum Comeback unterschiedlich weit.  © Lutz Hentschel/Picture Point/Gabor Krieg

Etwas weiter ist Patrick Wiegers (31), der sich Anfang April ebenfalls einen Kreuzbandriss zugezogen hatte. Der Keeper musste am Mittwoch aber nochmal eine Arthroskopie über sich ergehen lassen. Dabei wurden an seinem verletzten und vor gut fünf Monaten operierten rechten Knie "unter anderem freie Gelenkkörper entfernt und eine Reizung im Knie behoben."

Wiegers sagte: "Der Eingriff ist planmäßig und ohne Komplikationen verlaufen. Ich bin schmerzfrei, musste anschließend aber natürlich erst einmal ein paar Tage Ruhe geben. Ab Montag bin ich dann wieder zur Fortführung der Reha in Dresden. Ich bin überzeugt, dass die OP ein Gewinn für mich und den weiteren Heilungsprozess war."

Noch ein Stück besser sieht es bei Patrick Weihrauch (27) aus. Der vielseitig einsetzbare Mittelfeldmann wurde vor eineinhalb Wochen erfolgreich am Sprunggelenk operiert, um Narbengewebe zu entfernen.

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Er verdeutlichte: "Ich konnte vor Kurzem, nachdem die Fäden gezogen wurden, die Krücken weglegen. Wir werden die Belastung nun zielführend nach und nach steigern, sodass ich bald mit leichten Übungen, wie etwa dem Fahrradfahren starten kann."

Brandon Borrello (26) kann aktuell hingegen nur seinen Oberkörper und seinen Rumpf stärken. Der australische Sonnyboy muss nach seinem Mittelfußbruch noch Ruhe halten und die Fraktur verheilen lassen.

Tim Knipping (28, l.) wird noch eine Weile brauchen, ehe er wieder fit ist. Bei anderen Spielern sieht es besser aus.
Tim Knipping (28, l.) wird noch eine Weile brauchen, ehe er wieder fit ist. Bei anderen Spielern sieht es besser aus.  © Picture Point/Gabor Krieg

Titelfoto: Picture Point/Gabor Krieg

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