Dynamo ergreift weitreichende Maßnahmen gegen das Coronavirus!

Dresden - Keine Pressekonferenzen mehr! Dynamo Dresden hat nach einem außerordentlichen Bereichsleitermeeting verschiedene Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen. 

Dynamo Dresden hat verschiedene Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.
Dynamo Dresden hat verschiedene Maßnahmen gegen die Ausbreitung des Coronavirus beschlossen.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Das gab der Verein am Donnerstagnachmittag bekannt

"Folgende Maßnahmen treten bei Dynamo Dresden zunächst bis zum 9. April in Kraft:

  • Keine Pressekonferenzen vor den Zweitliga-Spielen (Die Medienabteilung des Vereins stellt O-Töne von Cheftrainer und einem Spieler zur Verfügung)
  • Die 'Mixed Zone' bleibt nach den Spielen komplett geschlossen
  • Interviews werden unter der Woche nur noch telefonisch angeboten
  • Die Jahresakkreditierungen für die Saison 2019/20 behalten bis auf Weiteres ihre Gültigkeit, bei den üblichen Zugangsberechtigungen kommt es allerdings zu Veränderungen
  • Journalisten erhalten am Spieltag ausschließlich Zutritt zur Pressetribüne und den Medienarbeitsräumen im Rudolf-Harbig-Stadion
  • Ausschließlich Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die für Sportcast bzw. TV-Stationen im Einsatz sind, erhalten eine Zutrittsberechtigung für den Innenraum am Spieltag
  • Allgemeine Veränderung von Abläufen und deutliche Reduzierung von internem und externem Personal auf dem gesamten Stadiongelände bei möglichen 'Geisterspielen'
  • Fotografen erhalten keinen Zutritt zum Innenraum, sondern können bei möglichen 'Geisterspielen' im Tribünenbereich arbeiten
  • Die Zweitliga-Profis sind angehalten, keine Selfie- und Autogrammwünsche mehr zu erfüllen
  • Alle vereinseigenen Veranstaltungen (Autogrammstunde, Giraffenbande, Sponsorenabend, etc.) werden im angegebenen Zeitraum gestrichen
  • Aufgrund der Maßnahmen bleibt ab sofort auch die Geschäftsstelle für Besucher im angegebenen Zeitraum geschlossen. Telefonisch oder per E-Mail sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Vereins selbstverständlich erreichbar".

Dynamo Dresden stellt den "Schutz der Gesundheit" in den Vordergrund

Drohen leere Ränge im Rudolf-Harbig-Stadion?
Drohen leere Ränge im Rudolf-Harbig-Stadion?  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Damit reagiert die SGD auf die "Ausnahmesituation durch die fortschreitende Ausbreitung des sogenannten 'Coronavirus'", die die Menschen "in den unterschiedlichen Lebensbereichen tagtäglich vor neue Herausforderungen" stellt.

An dem Meeting nahmen "die Geschäftsführung, Nachwuchsleiter und alle Abteilungsleiter der Geschäftsstelle des Vereins" teil.

"Von den Maßnahmen zum Schutz der Gesundheit sind alle vereinseigenen Veranstaltungen und Angebote für Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Fans, Mitglieder, Partner sowie Sponsoren betroffen."

"Es sollte in den vergangenen Tagen niemandem verborgen geblieben sein, dass unser Gesundheitssystem auf die Belastungsgrenze zusteuert", erklärte Michael Born.

Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer führte weiter aus: "Wir haben als einer der größten Fußballvereine im Osten auch eine gesellschaftliche Verantwortung für die Menschen, die in unserer Region leben, und diese werden wir nun einmal mehr mit aller Konsequenz mit den von uns gemeinsam im Verein beschlossenen Maßnahmen in dieser Ausnahmesituation zum Ausdruck bringen." 

Dynamo Dresden will Menschen nicht "leichtsinnig in Gefahr" bringen

Dynamo Dresden reagiert zum Schutz der Gesundheit aller.
Dynamo Dresden reagiert zum Schutz der Gesundheit aller.  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/dpa

Wir können es in dieser angespannten Lage nicht verantworten, insbesondere Menschen, die zur sogenannten Risikogruppe bei einer Erkrankung mit dem 'Coronavirus' gehören, leichtsinnig in Gefahr zu bringen."

Dynamo gab weiter bekannt: "Die Sonderregelungen treten ab sofort in Kraft und dienen allein dem Zwecke, dass potentielle Infektionsketten durchbrochen und das Ansteckungsrisiko im direkten Umfeld der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Dynamo Dresden möglichst verringert wird. Die Ausnahmeregelungen sind zunächst für die kommenden vier Wochen bis zum 9. April gedacht – und werden in Abhängigkeit der vorherrschenden Situation gegebenenfalls zeitlich verkürzt oder ausgedehnt."

Ralf Minge verdeutlichte: "Jeder muss in unserer Gesellschaft in dieser Ausnahmesituation seinen Teil dazu beitragen, damit wir das Tempo der Ausbreitung der Krankheit mit sinnvollen Maßnahmen entschleunigen."

"Der Fußball ist groß und atmosphärisch ganz sicher auch systemrelevant für unser Land, weil die Menschen diesen Sport lieben. Aber jetzt ist eine Situation eingetreten, in der konsequent gehandelt werden muss und auch der Fußball im Sinne aller einen Schritt zurückmachen muss", so Dynamos Sportgeschäftsführer.

Alle Infos im ++ Coronavirus-Liveticker ++

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