Dynamo erstmals seit 2019 wieder im Profitopf des DFB-Pokals: Diese Kracher-Duelle könnte es geben

Dresden - Erstmals seit 2019 wird die Kugel von Dynamo Dresden am 6. Juni (18 Uhr) bei der Auslosung der ersten Runde des DFB-Pokals im Deutschen Fußballmuseum in Dortmund für die Saison 2026/27 wieder im Profitopf liegen. Mit dem elften Platz in der 2. Bundesliga in der abgelaufenen Saison sicherte sich der Verein dieses Recht. Ein Vorteil?

Für Dynamo Dresden und Niklas Hauptmann (29, r.) wäre ein Duell bei der "Kogge" von Hansa Rostock in der ersten Runde des DFB-Pokals möglich.  © IMAGO / Andy Bünning

Das ist wohl erst zu beurteilen, wenn die Würfel sprichwörtlich gefallen sind, denn als vermeintlich stärkeres Team erwischt man aus dem Amateurtopf nicht selten ein unliebsames Los. Klar ist, dass die SGD in der ersten Runde und auch einer möglichen zweiten Runde auf fremdem Rasen ran muss.

Erst ab der Auslosung zum Achtelfinale landen alle Teams in einem Topf. Nachdem am Pfingstsamstag der Finaltag der Amateure erfolgreich über die Bühne gegangen ist, steht fest, dass es für die SGD zahlreiche Kracher-Duelle auswärts geben könnte.

Allein beim Blick auf potenzielle Gegner in Ostdeutschland hätten Duelle mit Hansa Rostock, Energie Cottbus, Erzgebirge Aue, dem Halleschen FC oder Carl Zeiss Jena ihre ganz eigene Brisanz.

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Mit dem VfL Osnabrück, Rot-Weiss Essen, dem MSV Duisburg, dem SV Waldhof Mannheim, dem SV Wehen Wiesbaden, Viktoria Köln, dem 1. FC Saarbrücken oder dem TSV 1860 München könnten Dynamo Dresden weitere namhafte und auswärts unangenehm zu bespielende Gegner erwarten.

Auch Partien bei der direkten Konkurrenz aus der abgelaufenen Saison sind mit Eintracht Braunschweig, Greuther Fürth, Fortuna Düsseldorf oder Preußen Münster möglich, da diese Teams allesamt ebenfalls im Amateurtopf liegen.

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Dynamo Dresden erlebte 2018 ein Debakel mit dem Aus in Runde eins in Rödinghausen

Am 18. August 2018 schied Dynamo Dresden (hier mit Haris Duljević, 32) in der ersten Runde des DFB-Pokals in Rödinghausen aus.  © IMAGO / Noah Wedel

Als Dynamo Dresden das letzte Mal aus dem Profitopf heraus in den DFB-Pokal ging, zog die SGD am 10. August 2019 mit einem klaren 3:0-Erfolg gegen TuS Dassendorf (Oberliga Hamburg) in die zweite Runde ein.

Die Partie wurde damals in der GGZ-Arena in Zwickau ausgetragen, weil das heimische Stadion in Dassendorf zu klein war, Einsatzkräfte der Polizei an dem Pokalwochenende zudem durch andere Risikospiele in der Nord-Region gebunden waren.

In der zweiten Runde musste die SGD beim bis heute in Erinnerung gebliebenen 7:8 nach Elfmeterschießen bei Hertha BSC die Segel streichen. Ein Jahr zuvor (2018) erlebte die Mannschaft in der ersten Runde ein Debakel und unterlag beim SV Rödinghausen mit 2:3 nach Verlängerung.

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Der größte Erfolg der jüngeren Geschichte war der Einzug ins Achtelfinale in der Pokalsaison 2014/15, in dem Dynamo erst gegen Borussia Dortmund daheim ausschied.

In der vergangenen Saison war in Runde eins Endstation, die SGD unterlag dem 1. FSV Mainz 05 aufgrund eines Traumtores von Nadiem Amiri (29), der jetzt mit der deutschen Nationalmannschaft zur WM fährt.

Diese Teams sind im DFB-Pokal 2026/27 dabei

DFB-Pokal 2026/27

Profitopf:

  • FC Bayern München
  • Borussia Dortmund
  • RB Leipzig
  • VfB Stuttgart
  • TSG Hoffenheim
  • Bayer 04 Leverkusen
  • SC Freiburg
  • Eintracht Frankfurt
  • FC Augsburg
  • 1. FSV Mainz 05
  • 1. FC Union Berlin
  • Borussia Mönchengladbach
  • Hamburger SV
  • 1. FC Köln
  • Werder Bremen
  • VfL Wolfsburg
  • 1. FC Heidenheim
  • FC St. Pauli
  • FC Schalke 04
  • SV Elversberg
  • SC Paderborn 07
  • Hannover 96
  • SV Darmstadt 98
  • 1. FC Kaiserslautern
  • Hertha BSC
  • 1. FC Nürnberg
  • VfL Bochum
  • Karlsruher SC
  • SG Dynamo Dresden
  • Holstein Kiel
  • Arminia Bielefeld
  • 1. FC Magdeburg

Amateurtopf:

  • Eintracht Braunschweig
  • Greuther Fürth
  • Fortuna Düsseldorf
  • Preußen Münster
  • VfL Osnabrück
  • Energie Cottbus
  • Rot-Weiss Essen
  • MSV Duisburg
  • SC St. Tönis
  • Würzburger Kickers
  • TSV 1860 München
  • SV Waldhof Mannheim
  • VSG Altglienicke
  • VfB Krieschow
  • SV Hemelingen
  • HEBC Hamburg
  • SV Wehen Wiesbaden
  • Hansa Rostock
  • Viktoria Köln
  • Lüneburger SK Hansa
  • Eintracht Trier
  • 1. FC Saarbrücken
  • Erzgebirge Aue
  • Hallescher FC
  • 1. FC Phönix Lübeck
  • Bahlinger SC
  • TSV Schott Mainz
  • Carl Zeiss Jena
  • SV Verl
  • SG Sonnenhof Großaspach
  • SV Jeddeloh oder SV Drochtersen/Assel (Finale am Sonntag, 14 Uhr)
  • Meister der Oberliga Westfalen (steht noch nicht fest)

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