Dynamo festigt gegen Köln Platz 1, weil alle Konkurrenten patzen!

Dresden - Dem Aufstieg so nah! Dynamo Dresden gewann sein Heimspiel gegen den FC Viktoria Köln nach einer ganz starken ersten Hälfte mit 2:0 (2:0) und hat endlich mal die Ausrutscher der Konkurrenz genutzt.

Die Führung: Heinz Mörschel (2.v.l.) netzt zum 1:0 für Dynamo ein.
Die Führung: Heinz Mörschel (2.v.l.) netzt zum 1:0 für Dynamo ein.  © Lutz Hentschel

Der FC Hansa Rostock (0:0 gegen den FSV Zwickau), FC Ingolstadt 04 (0:0 gegen den 1. FC Saarbrücken) und der TSV 1860 München (1:1 beim SV Wehen Wiesbaden) haben alle nur Remis gespielt.

Damit hat die SGD vier Punkte Vorsprung auf die Löwen, die Dritter sind. Ein Sieg noch und dann geht's wieder hoch! Gegen Türkgücü gibt's den ersten Matchball!

Nach fünf Minuten hallte ein "Mensch, Agy" durchs Stadion. Zweimal hatte Agyemang Diawusie binnen 40 Sekunden die Führung auf dem Fuß: Nach einer Flanke von Chris Löwe nahm er den Ball mit der Brust runter, doch der Schuss rutschte ihm komplett über den Spann. Dann spielte er mit Mörschel einen Doppelpass, lief genial durch die Kölner Abwehr, schoss die Kugel aber frei vorm Tor genau Sebastian Mielitz vor den Latz.

Doch Dynamo behielt den Dauerdruck der ersten Minuten bei, lief früh an, störte den Radius der Gäste komplett, stand auf den Füßen der Gegenspieler.

Nach solch einem Ballgewinn startete Kevin Ehlers durch, passte zu Mörschel, der setzte sich gegen zwei Kölner durch. Sein leicht abgefälschter Schuss war unerreichbar für Mielitz - 1:0 (11.). Es war sein zwölfter Saisontreffer, der sechste für Dresden!

Mannschaftsaufstellungen von Dynamo Dresden und dem FC Viktoria Köln

Heinz Mörschel bejubelt sein Führungstor für die SGD und durfte sich am Ende auch über den Heimerfolg freuen.
Heinz Mörschel bejubelt sein Führungstor für die SGD und durfte sich am Ende auch über den Heimerfolg freuen.  © Lutz Hentschel

Philipp Hosiner entscheidet die Partie für Dynamo Dresden

Philipp Hosiner (2.v.r.) verwandelt den Foulelfmeter zum 2:0 für Dynamo.
Philipp Hosiner (2.v.r.) verwandelt den Foulelfmeter zum 2:0 für Dynamo.  © Lutz Hentschel

Die Domstädter versuchten danach mit vielen kleinen Fouls den Rhythmus der Dynamos zu unterbinden. Das gelang ihnen auch für Momente. Nach 27 Minuten musste Ransford Königsdörffer bei seinem ersten Einsatz nach seiner Corona-Erkrankung runter.

Ob es an der fehlenden Luft lag oder an einem Foul Minuten davor, das war nicht ersichtlich. Jedenfalls kam Panagiotis Vlachodimos und der führte sich prächtig ein. Nach einem Slalomlauf im Kölner Strafraum wurde er von Kai Klefisch von den Beinen geholt. Den fälligen Elfer verwandelte Philipp Hosiner cool - 2:0 (31.). Das war klug und clever, was Dynamo bis hier machte. Köln hatte nicht eine Chance.

Dynamo-Trainer Alexander Schmidt brachte nach der Pause Niklas Kreuzer für Diawusie und Luka Stor für Hosiner. Er setzte mit Stor auf Konter, sorgte aber auch dafür, dass Köln jetzt größere Spielanteile hatte, denn Dresden zog sich zurück. Viktoria trat jetzt energischer auf, ohne aber gefährlicher zu werden.

Das war etwas riskant, was die Dynamos machten, auch weil sie nicht mehr ins eigene Kombinationsspiel kamen. Da brachte auch die Einwechslung von Marvin Stefaniak (59., für Paul Will) keine Besserung. Das war zwar hinten sicher, aber die Bälle wurden fast nur noch gebolzt. So kam der Gast immer wieder ans Leder.

Positiv: Die Uhr lief runter und spielte Dresden in die Karten. Bis auf einen Kopfball von Lucas Cueto (68.), der leichte Beute für Kevin Broll war, fiel Köln nichts ein. So blieb es beim letztlich ungefährdeten 2:0-Sieg. Und jetzt ist Dynamo dem Himmel so nah!

Titelfoto: Lutz Hentschel

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