Dynamo gegen Bremen: Deshalb saßen die Mai-Brüder auf der Bank

Dresden - Was wurde von allen vor dem Spiel für ein Ballyhoo um die Mai-Brüder gemacht. Sebastian mit Dynamo gegen Lars Lukas mit Bremen. Dann kommt die Aufstellung - und beide sitzen auf der Bank. Der Werderaner kam zumindest nach der Pause.

Ihr Platz war auf der Bank. Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (l.) saß dort 90 Minuten, Bruder Lars Lukas die ersten 45 Minuten.
Ihr Platz war auf der Bank. Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (l.) saß dort 90 Minuten, Bruder Lars Lukas die ersten 45 Minuten.  © Imago Images / Nordphoto

Auf die Frage zur Pressekonferenz nach dem klaren 3:0 für Dresden, ob sich beide Trainer abgesprochen hätten, die Brüder draußen zu lassen, schauten sich Bremens Markus Anfang und Alexander Schmidt stirnrunzelnd an und verneinten das.

Für Anfang sprach gegen Mai die größere Erfahrung von Marco Friedl. Für Schmidt eher die Schnelligkeitsvorteile von Michael Akoto gegenüber Sebastian Mai.

Trotz des Ausfalls von Tim Knipping hat Schmidt noch genügend Leute, die in der Innenverteidigung spielen können.

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Daher schaut er auf den Gegner. "Vorige Woche gegen Darmstadt hat es mit Sebastian gegen die großen und wuchtigen Angreifer gepasst. Wir reagieren taktisch auf die jeweilige Situation. Diesmal ging es mehr um Geschwindigkeit", so Schmidt.


Aufgenommen hat es Sebastian aber gut, so Schmidt: "Ich kann mich an keinen Sportsmann erinnern, der das so sportlich aufgenommen hat. Er ist ja schließlich der Kapitän." Und so haben sich die Mais nur vor und nach dem Spiel getroffen, aber nicht auf dem Platz.

Titelfoto: Imago Images / Nordphoto

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