Dynamo-Kapitän Ballas: "Der letzte Zentimeter hat gefehlt"

Dresden - Die Fans waren da, auch wenn sie nicht da waren. Sie brannten am Tag vor dem Spiel am anderen Ufer der Elbe ein Feuerwerk ab. Das war im Maritim-Hotel, wo die Profis wohnten, deutlich zu sehen. Die Anhänger haben gepusht, auch wenn es beim 0:2 zum Re-Start gegen Stuttgart noch nicht geholfen hat.

Tolle Aktion: Die Dynamo-Ultras brannten am Elbufer dieses Motivationsfeuer ab - von den Profis im Maritim-Hotel gut zu sehen.
Tolle Aktion: Die Dynamo-Ultras brannten am Elbufer dieses Motivationsfeuer ab - von den Profis im Maritim-Hotel gut zu sehen.  © imago images / Dennis Hetzschold

"Was da passiert ist, war unfassbar, einmalig. Die Jungs haben sich sehr gefreut darüber", sagte SGD-Kapitän Florian Ballas zu dieser Aktion. 

"Es wird sicher den einen oder anderen geben, der jetzt noch schwärzer sieht. Wichtig war das Zeichen, dass wir alle zusammenstehen", so Ballas.

Die Profis haben sich also über die Fans gefreut. Umgedreht würden dich sich natürlich über einige Dreier und den so fern scheinenden Klassenerhalt freuen. 

Dass er möglich ist, haben die Dynamos gegen Stuttgart gezeigt. Hinten sah das nach dieser elend langen Pausen mit allen ihren Irrungen und Wirrungen gut aus. 

Der VfB hatte nur zwei große Chancen, diese aber prompt genutzt. Genau das fehlte den Dresdnern.

Die haben nicht nur den Klassenerhalt durch die drei Nachholspiele selbst noch in der Hand, sondern auch, es besser zu machen. 

SGD-Kapitän Florian Ballas (r.) gewinnt das Kopfballduell mit Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui deutlich.
SGD-Kapitän Florian Ballas (r.) gewinnt das Kopfballduell mit Stuttgarts Hamadi Al Ghaddioui deutlich.  © Montage: Bernd Thissen/dpa / Robert Michael/dpa

"Nach vorn waren die letzten Spielzüge, die letzten Entscheidungen, die wir getroffen haben, noch nicht bei 100 Prozent. Der letzte Zentimeter hat gefehlt, um uns zu belohnen", erklärte der Abwehrchef. Das muss morgen schon in Hannover beim ersten Nachholer besser werden, spätestens aber am Sonnabend in Wiesbaden - einem richtigen Tod-oder-Gladiolen-Spiel.

Titelfoto: DPA / Robert Michael

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