Dynamo-Kapitän Sebastian Mai: "Wir haben ein bisschen die Nerven verloren"

Dresden/Unterhaching - Das hatten sich alle in Schwarz-Gelb ganz anders vorgestellt. Statt vier Punkte zwischen sich und den FC Hansa Rostock sowie den FC Ingolstadt 04 zu bringen, hat Dynamo Dresden beim 0:2 bei Schlusslicht SpVgg Unterhaching böse gepatzt.

Das war so nicht geplant: Hachings Keeper Jo Coppens (30) musste nach der Partie Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (27, am Boden) trösten.
Das war so nicht geplant: Hachings Keeper Jo Coppens (30) musste nach der Partie Dynamo-Kapitän Sebastian Mai (27, am Boden) trösten.  © picture point/Sven Sonntag

Die SGD ist immer noch Tabellenführer mit einem Zählerchen Vorsprung! Noch!

"Wie das Wochenende sonst verlief von den Spielen her, hätten wir es uns gewünscht, einen Dreier einzufahren", sagte ein frustrierter Kapitän Sebastian Mai (27) nach der Partie.

Doch Wunsch und Wirklichkeit liegen manchmal weit auseinander. "Wir haben gut angefangen, haben dann aber vielleicht so ein bisschen die Nerven verloren. Wir hatten viele Ballverluste in der Offensive, die uns das Leben schwergemacht haben, hatten im Zentrum Probleme, haben nicht mehr zugepackt", analysierte der Kapitän treffend.

Unterhaching bekam die Oberhand, weil sich die Gastgeber wahrlich in jeden Zweikampf knieten. Sie machten den Dresdnern vor, was Wille heißt.

Für sie war es die letzte Chance, vom letzten Platz aus noch einmal das rettende Ufer anzugreifen. Dieses Zweikampffeuer ging den Dresdnern als Spitzenreiter ab.

Ein gebrauchter Tag, an dem Sebastian Mai (27, l.) auch noch die 5. Gelbe sah.
Ein gebrauchter Tag, an dem Sebastian Mai (27, l.) auch noch die 5. Gelbe sah.  © picture point/Sven Sonntag

"Das Gegentor bringt uns aus der Fassung", so Mai. Danach war Dynamo verloren. Der Kapitän versprach in der kommenden Woche Aufarbeitung. "Wir müssen alles daran setzen, um wieder besser im Kollektiv zu arbeiten. Heute darf sich mal jeder richtig ärgern, das ist auch verdient. Das war ein Big Point, den wir hätten setzen können. Ab Montag dann Fokus aufs nächste Spiel."

Dieses findet am Sonnabend gegen den MSV Duisburg statt, eine Truppe, die in der Rückrunde ordentlich in Schuss ist. Mai wird dabei fehlen. Er sah die fünfte Gelbe Karte und darf seine Mannen von der Tribüne aus anfeuern.

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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