Dynamo-Klage gegen den Abstieg! Gutachten liegt vor, aber SGD überlegt noch

Dresden - Dynamo will immer noch am Grünen Tisch um Gerechtigkeit kämpfen. Aussetzung des Abstiegs oder zumindest Schadenersatz aufgrund der Wettbewerbsnachteile nach dem Re-Start der abgelaufenen Saison. Das strebt Dresden an. Noch ist die Klage nicht abgeschickt. Sie hat aber Nahrung bekommen.

Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born (l.) und Sportgeschäftsführer Ralf Becker.
Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born (l.) und Sportgeschäftsführer Ralf Becker.  © Lutz Hentschel

Den Champions-League-Teilnehmern Bayern München und RB Leipzig soll Ruhe gestattet sein, wenn sie das Finale am 28. August erreichen sollten. Ein möglicher späterer Start in die am 18. September beginnende Saison sei möglich. 

Wasser auf die Mühlen der Dynamos, die genau aus diesem Grund kämpfen? "Ich möchte das momentan nicht kommentieren", sagt Dynamos kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. "Es macht den Eindruck, dass manche gleicher sind", so der 52-Jährige.

"Wir haben das Gutachten jetzt soweit vorliegen. Da haben sich noch ein paar Ansatzpunkte ergeben, die wir jetzt intensiv prüfen und dann werden wir schauen, was wir machen", sagt er. 

Also: Dynamo überlegt noch, ob es überhaupt Sinn macht, dagegen zu klagen. "Juristisch ist das eine sehr große Herausforderung. Wir gucken mal."

Aber mal angenommen, Dresden geht den Weg, das ganze dauert über den Saisonbeginn hinaus und Dynamo bekommt Recht. Wie soll das funktionieren? 

"Das müssen dann andere entscheiden", lächelt Born.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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