Dynamo mit fünf Partien bis zum Weihnachtsfest: Turbulenten Tagen sollen Siege folgen!

Dresden - Der Worte sind genug gewechselt. Die Tage nach dem 1:2 bei Holstein Kiel können durchaus als turbulent bezeichnet werden. Jetzt liegt der Fokus auf dem Sportlichen. Fünf Spiele sind es noch bis zum vierten Advent.

SGD-Coach Alexander Schmidt (53, r.) und seine Mannschaft haben in der Länderspielpause die Probleme klar angesprochen.
SGD-Coach Alexander Schmidt (53, r.) und seine Mannschaft haben in der Länderspielpause die Probleme klar angesprochen.  © Lutz Hentschel

Dynamo Dresden muss punkten, sonst brennt nicht nur der Weihnachtsbaum. Die Partie am Sonntag gegen Fortuna Düsseldorf könnte die wichtigste der Saison werden.

Kurzer Rückblick: Trainer Alexander Schmidt (53) bekam trotz der Niederlagenserie das Vertrauen der Vereinsführung, auch weil die Mannschaft geschlossen hinter ihm stand.

Kapitän Sebastian Mai (27) wurde durch Yannick Stark (31) als Kapitän ersetzt, die schwere Corona-Erkrankung von Chris Löwe (32) dämpfte die Stimmung extrem. Lichtblicke waren die Comebacks von Patrick Weihrauch (27), Kevin Ehlers (20) und Brandon Borrello (26). Das passierte alles innerhalb von sieben Tagen - das können andere Vereine nicht in einem Jahr aufweisen.

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Nun aber gilt es. Sonntag gegen Düsseldorf (12. Platz), dann beim SSV Jahn Regensburg (2.), das Heimspiel gegen den Karlsruher SC (10.), der Auftritt im Derby beim FC Erzgebirge Aue (17.) und zum Abschluss des Jahres der Rückrundenauftakt beim abgeschlagenen Schlusslicht FC Ingolstadt 04.

Siege sind überall möglich, weil es allesamt Gegner auf Augenhöhe sind. Selbst beim SSV Jahn. Das hat zum einen der FC Hansa Rostock zuletzt gezeigt und zum anderen ist da die eigene Bilanz.

Dynamo Dresdens Trainer Alexander Schmidt: "Sehr harte Gespräche innerhalb des Teams"

Schon eine Weile her: Ende September konnten die Dynamos mit ihren Fans beim 3:0 gegen Bremen den letzten Sieg feiern. In diesem Jahr sollen im besten Fall noch einige folgen.
Schon eine Weile her: Ende September konnten die Dynamos mit ihren Fans beim 3:0 gegen Bremen den letzten Sieg feiern. In diesem Jahr sollen im besten Fall noch einige folgen.  © Lutz Hentschel

In den acht Partien in der 2. Bundesliga gab es keine Niederlage. Auswärts stehen drei Siege und ein Remis zu Buche. Es ist also machbar.

Die "sehr harten Gespräche innerhalb des Teams", so Trainer Schmidt, sollen jetzt Früchte tragen.

"Wir haben die Fakten knallhart auf den Tisch gelegt und gesagt, wenn wir uns im Zweikampfverhalten im defensiven Bereich nicht steigern, wird es diese Saison sehr eng. Ich glaube, das haben die Spieler kapiert. Das war dringend notwendig, dass wir ihnen die Situation vor Augen führen", erklärte er.

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Es liegt nur an Dynamo, den Schalter umzulegen - schon gegen Düsseldorf. "Wir selbst haben es in der Hand, wann wir nach Abpfiff mit den Fans feiern können. Im Idealfall gelingt uns das in den verbleibenden fünf Spielen bis zur Winterpause möglichst oft", verdeutlichte es Sportgeschäftsführer Ralf Becker (51).

"Gemeinsam mit voller Kraft", wie er es schilderte, wolle Dynamo die kommenden Wochen bis zum Weihnachtsfest angehen.

Und das heißt: Punkte, Punkte, Punkte!

Titelfoto: Lutz Hentschel

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