Dynamo musste wegen Corona noch nicht nachsitzen: "Wir haben schon einen Preis bezahlt"

Dresden - Nur sieben von 20 Teams haben in der 3. Liga bisher alle 17 Spiele absolviert. Einige Vereine müssen coronabedingt nachsitzen. Zwickau zum Beispiel, das noch drei Nachholer hat.

Die Dynamos tragen außer beim Training und während der Spiele immer eine Maske - hier Agyemang Diawusie (22).
Die Dynamos tragen außer beim Training und während der Spiele immer eine Maske - hier Agyemang Diawusie (22).  © Lutz Hentschel

Dresden ereilte noch keine Absage. Zwar gehören immer zwei Teams dazu, für SGD-Trainer Markus Kauczinski (50) ist es aber auch ein Beleg, dass die eigenen Hygienemaßnahmen gegriffen haben.

Ein Prophet musste man zu Saisonbeginn im September nicht zu sein, um einen schwierige Saison vorauszusagen. Woche für Woche fielen Spiele aus, weil ganze Mannschaften in Quarantäne mussten.

Ab und an passierte das sogar kurzfristig. Zwickau war beispielsweise schon in Verl, als die Absage kam.

Saarbrücken schon in Duisburg. Auf den Kosten blieben die Vereine sitzen. Daher änderte der DFB Ende Oktober die Strategie: Die Tests erfolgten eher, und losfahren durften die Vereine erst, als die Ergebnisse da waren.

Dynamo kam auch nicht ungeschoren davon. Anfang November gab es einige Fälle. Da sind aber nur die betreffenden Personen in die Isolation gegangen, nie das komplette Team.

Marcus Kauczinski möchte mit seinem Team unbedingt eine Isolation vermeiden

Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (50).
Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (50).  © Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB

"Man kann es im Grunde schwer einschätzen", sagt Kauczinski.

"Aber ich muss sagen, dass wir wirklich sehr diszipliniert sind, sehr darauf achten, auch im Alltag. Wir haben bei den Teamsitzungen immer die Masken auf, ziehen uns stets getrennt um, versuchen, unnötige Kontakte zu vermeiden. Was das angeht, sind wir wirklich sehr penibel, weil wir ja auch für das Ganze schon einen Preis bezahlt haben", spricht der Trainer die Wochen im Mai/Juni an, die mit dem Abstieg endeten.

Der Verein wird davon auch künftig nicht abweichen.

"Es ist wichtig, dass wir das so beibehalten. Es wäre nicht gut, wenn wir geschlossen, wie andere Mannschaften, in Isolation müssten. Das wollen wir umgehen und sind auch vorsichtig", sagt Kauczinski.

Titelfoto: Robert Michael/dpa-Zentralbild/ZB

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