Dynamo-Neuzugang auf Länderspielreise: Klare Niederlage gegen Spanien

Badajoz - Dresdens neuer Linksverteidiger Guram Giorbelidze (25) reiste mit der georgischen Nationalmannschaft nach Spanien und musste dort eine deutliche Niederlage einstecken.

Ein arbeitsreicher Abend: Guram Giorbelidze (l.) hier im Zweikampf mit Spaniens Pablo Fornals. Der Ex-Weltmeister hatte die Nase in vielen Szenen vorn.
Ein arbeitsreicher Abend: Guram Giorbelidze (l.) hier im Zweikampf mit Spaniens Pablo Fornals. Der Ex-Weltmeister hatte die Nase in vielen Szenen vorn.  © Jose Breton/AP/dpa

Es hätte eigentlich ein schöner Abend für Dynamos georgischen Leihspieler werden können. Nachdem Giorbelidze gegen den Kosovo am Donnerstag noch nicht zum Einsatz kam, rückte er am Sonntag gegen den Ex-Weltmeister Spanien direkt in die Startaufstellung.

Die Iberer hatten in ihrem letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Schweden geschwächelt und mit 1:2 verloren.

Allerdings herrschten im Estadio Nuevo Vivero schnell klare Verhältnisse: Spanien ging bereits in der 14. Minute durch José Gaya (26) in Führung, in den Minuten 25 und 41 konnten Carlos Soler (24) und Manchester City-Stürmer Ferran Torres (21) nachlegen.

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Mit der 3:0 Pausenführung war das Spiel so gut wie entschieden.

Im zweiten Durchgang erhöhte Pablo Sarabia (29) noch auf 4:0 und sorgte so für den Endstand.

Viertes Länderspiel unter Willy Sagnol, Giorbelidze Gruppenletzter mit Georgien

Für den 25-jährigen war nach 76 Minuten Schluss, dann wurde er von Bayern-Legende und Georgien-Trainer Willy Sagnol (44) ausgewechselt, für ihn kam Gigol Chabradze (25). Es war das vierte Länderspiel für Giorbelidze, der unter dem Franzosen erst im März debütierte.

In der WM-Qualifikation läuft es unterdessen noch nicht rund: Das Team der Leihgabe vom Wolfsberger AC konnte erst einen Punkt sammeln und steht mit vier Niederlagen und einem Unentschieden auf dem letzten Tabellenplatz in Gruppe B.

Die Spanier hingegen erobern durch den Sieg vorerst den ersten Tabellenplatz, allerdings haben die noch ungeschlagenen Schweden dahinter zwei Spiele weniger.

Titelfoto: Montage: Jose Breton/AP/dpa

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