Dynamo-Ösi Michael Sollbauer will englische Härte mit ins Spiel bringen

Dresden - Michael Sollbauer (31) ist ein kleiner Teil der Serie! Saisonübergreifend ist Dynamo Dresden seit sieben Spielen ungeschlagen und das ohne Gegentor.

Michael Sollbauer (31, l., gegen Readings Andy Rinomhota, 24) im Trikot des FC Barnsley.
Michael Sollbauer (31, l., gegen Readings Andy Rinomhota, 24) im Trikot des FC Barnsley.  © imago images/Ian Lyall

Der Österreicher steckt erst seit Saisonbeginn im SGD-Trikot. Aber auch hätte er nix dagegen, wenn Trainer Alexander Schmidt (52) am Sonntag (13.30 Uhr) seine Serie beim Hamburger SV ausbauen könnte.

Noch weiß sein Coach nämlich nicht, wie es ist, eine Pflichtspielniederlage der Dresden aufzuarbeiten. Eine kleine Extra-Motivation hat Schmidt aber nicht in Aussicht gestellt.

"Bisher habe ich noch nichts gehört", scherzte Sollbauer am Donnerstag bei der Pressekonferenz: "Das spricht doch auch für ihn. Er hat großen Anteil daran, bringt Ordnung bei uns rein. Als Truppe sind wir gut eingestellt - und das werden wir auch am Sonntag sein."

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Dynamo Dresden Wieder Sollbauer gegen Ducksch: Vor sechs Wochen blieb der Dynamo klarer Punktsieger

Der 31-Jährige will den Tick englische Härte mit ins Spiel bringen. Erlernt hat er diese in seinen zwei Jahren beim englischen Zweitligisten FC Barnsley. Nach nur einem Spiel ist es sicherlich schwer, die beiden zweiten Ligen auf der Insel und Deutschland miteinander zu vergleichen.

"Wenn ich rein das erste Spiel bewerte, das Niveau hier braucht sich nicht verstecken. Die Spielweise ist komplett anders. Hier wird sehr viel Wert auf Ballbesitz ausgelegt", ist für ihn das spielerische Niveau höher.

In der Vorwoche beim 3:0 feierte Michael Sollbauer (31, l.) sein Debüt im Dynamo-Trikot - hier gegen Ingolstadts Dennis Eckert Ayensa (24).
In der Vorwoche beim 3:0 feierte Michael Sollbauer (31, l.) sein Debüt im Dynamo-Trikot - hier gegen Ingolstadts Dennis Eckert Ayensa (24).  © Lutz Hentschel

"In England wird das Kick & Rush gelebt. Die Zuschauer wollen das sehen. Von 24 Zweitligisten spielen das 20", sagte Sollbauer. "Es sind viele Zweikämpfe, es wird weniger reingepfiffen, wenn man mit den Köpfen zusammenkommt." Aber eines ist gleich: "Es ist sehr intensiv". Und das will er gegen den HSV wieder beweisen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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