Dynamo-Reservisten kassieren derbe Testspielpleite gegen Jena

Dresden - Auf die große Fußballbühne vom Freitagabend folgte die schnelle Tristesse. Keine 24 Stunden nach dem 1:1 gegen den Hamburger SV unterlagen Dynamos Reservisten am Sonnabend gegen den Viertligisten FC Carl Zeiss Jena mit 0:3.

Enttäuschte Mienen bei Antonis Aidonis, Guram Giorbelidze und Anton Mitryushkin (v.l.n.r.) nach einem Gegentor.
Enttäuschte Mienen bei Antonis Aidonis, Guram Giorbelidze und Anton Mitryushkin (v.l.n.r.) nach einem Gegentor.  © Lutz Hentschel

Trainer Alexander Schmidt verdarb die Pleite vor rund 100 Zuschauern so sehr die Laune, dass er sich nach dem Abpfiff nicht dazu äußern wollte.

"Man merkt, dass wenig Abläufe da sind. Die Mannschaft war zusammengewürfelt, teilweise hatten wir auch etwas Pech oder die individuellen Fehler waren zu groß. Deswegen geht das in der Höhe aus", erklärte dagegen Paul Will.

Der Mittelfeldspieler war neben Heinz Mörschel, Oliver Batista Meier und Guram Giorbelidze einer von vier Akteuren, die auch gegen den HSV einige Spielminuten bekamen.

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Patrick Weihrauch hatte die nicht, hätte aber im Testspiel schon früh die Weichen auf Sieg stellen können.

Denn kurz nach dem Anpfiff tauchte der Offensivspieler vor Torwart Tom Müller auf. Doch Jenas Schlussmann reagierte glänzend und lenkte den Ball zur Ecke. Anschließend blieb der Keeper nahezu beschäftigungslos.

Erst in der 45. Minute musste Müller erneut eingreifen, als es Batista Meier per Schlenker vom linken Strafraumeck probierte. Doch auch diese Prüfung bestand Müller sehenswert. Dynamos Reservisten gelang gegen den Regionalligisten nicht viel.

Dynamos Reservisten gelang gegen den FC Carl Zeiss Jena nicht viel

Mit vereienten Kräften versuchen die Dresdner Justin Löwe, Paul Will, und Jong-min Seo (v.l.n.r.) den Jenaer Rene Lange zu stoppen.
Mit vereienten Kräften versuchen die Dresdner Justin Löwe, Paul Will, und Jong-min Seo (v.l.n.r.) den Jenaer Rene Lange zu stoppen.  © Lutz Hentschel

Stattdessen war der FCC war richtig gut im Spiel, tauchte gleich mehrfach gefährlich vor dem Tor von Anton Mitryushkin auf.

Dynamos Ersatztorwart konnte gleich mehrfach zeigen, dass er kein Schlechter ist. Denn sowohl Julius Hoffmann (12. Minute) als auch Maximilian Wolfram (35. Minute) scheiterten freistehend am schnell reagierenden Russen.

Einzig beim beim 0:1 durch Fabian Eisele in der 30. Minute konnte er nicht eingreifen.Dem Tor ging ein Fehlpass von Jong-Min Seo voraus, der nur drei Minuten später zur Strafe ausgewechselt wurde und eine ordentliche Standpauke von Schmidt bekam.

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Was Dynamos Coach im zweiten Durchgang zu sehen bekam, trübte endgültig die Stimmung. Denn die Gäste aus Thüringen zeigten, dass sie für den Liga-Auftakt in einer Woche gegen Lok Leipzig bereit sind.

Lucas Stauffer erhöhte mit einen Doppelpack (53. und 57. Minute) zum auch in der Höhe verdienten Testspielsieg.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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