Dynamo-Routinier Chris Löwe und seine Vorfreude auf die neue Saison

Dresden - Abstieg mit Huddersfield Town 2019, Abstieg mit Dynamo Dresden 2020 - so wollte Chris Löwe (32) seine Laufbahn nicht beenden, obwohl er vor einem Jahr kurz davor war.

Ausgelassener Jubel: Nach dem geschafften Aufstieg gab es von Chris Löwe (32, l.) die Bierdusche für Coach Alexander Schmidt (52, M.).
Ausgelassener Jubel: Nach dem geschafften Aufstieg gab es von Chris Löwe (32, l.) die Bierdusche für Coach Alexander Schmidt (52, M.).  © Lutz Hentschel

Sein Sportlerherz erwachte, er packte beim Neuaufbau mit an und erfüllte sich seinen Traum: sofortiger Wiederaufstieg mit der SGD in die 2. Bundesliga 2021!

Aber auch dieses Märchen startete mit zwei Nackenschlägen. Den Auftakt - ausgerechnet bei seinem Ex-Verein in Kaiserslautern - verpasste der 32-Jährige aufgrund einer Roten Karte in der Spielzeit zuvor in Sandhausen.

Dann kam der 20. Oktober: Im Spiel gegen den FSV Zwickau verletzte er sich schwer am Knie. Nicht wenige dachten damals: Das war es jetzt für ihn. Aber Löwe biss sich durch die Reha. Pünktlich zum Showdown der Saison kehrte er Mitte April zurück und brachte sich beim Aufstieg aktiv mit ein.

Einer der letzten Mittelstürmer: Dynamos Christoph Daferner hat Biss und Willen!
Dynamo Dresden Einer der letzten Mittelstürmer: Dynamos Christoph Daferner hat Biss und Willen!

Nun ist er happy: "Jetzt, da die Fachwelt von der stärksten 2. Liga aller Zeiten spricht, sind wir mit Dynamo zurück, und ich kann noch einmal Vollgas geben", freut er sich auf die kommende Spielzeit, die für ihn und seinen Mannschaftskameraden am Montag mit der Leistungsdiagnostik beginnt. Bis es so weit ist, genießt er noch paar Tage mit der Familie im Urlaub.

28. April beim 1:0 gegen Duisburg: Der eine Plauener geht, der andere kommt. Chris Löwe (32, r.) wurde gegen Jonas Kühn (19, 2.v.r.) ausgewechselt.
28. April beim 1:0 gegen Duisburg: Der eine Plauener geht, der andere kommt. Chris Löwe (32, r.) wurde gegen Jonas Kühn (19, 2.v.r.) ausgewechselt.  © imago images/Dennis Hetzschold

Löwes Vertrag läuft noch bis 2022. Ob es auch sein letztes Jahr als Profi wird, lässt er offen. Was danach kommt "werden wir sehen", erklärt er. "Hamburg, Bremen, Düsseldorf, Hannover, Nürnberg - und dazu die Ost-Duelle gegen Aue und Rostock, da kommt Großes auf uns zu", sagt er und es ist zu spüren: Seine Vorfreude auf das Kommende ist gewaltig.

Titelfoto: imago images/Dennis Hetzschold

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