Dynamo-Rückkehr: Für Kade war es "einfach nur perfekt"

Dresden - Bei der Generalprobe zwischen Union Berlin und Dynamo Dresden stand er noch bei den Köpenickern auf dem Spielberichtsbogen. Eine Woche später jubelte er in Schwarz-Gelb über das 3:0 gegen Ingolstadt. Julius Kade (22) stand nach den sechs Wochen mit Irrungen und Wirrungen gleich in der Startelf.

Welch ein Jubel: Julius Kade (r.) gratuliert Christoph Daferner.
Welch ein Jubel: Julius Kade (r.) gratuliert Christoph Daferner.  © Lutz Hentschel

Kade kam im Vorjahr aus Berlin, spielte eine tolle Saison. Im Juni zog Union die Rückkaufoption für Kade, überwies die geforderten 500.000 Euro. Doch der 22-Jährige merkte schnell, das wird nichts. Er wollte zurück zu Dynamo und Dresden wollte ihn wieder. Also einigten sich die beiden Vereine. Kade spielt jetzt bis 2024 im Trikot der SGD.

Dass er erstmals wieder zurück in die Hauptstadt musste, war ein Zwang durch die Klausel im Vertrag. Er konnte nicht nach seinen Wünschen entscheiden.

"Das gehört im Profigeschäft vielleicht dazu", sagt er: "Ich bin extrem glücklich, wieder hier zu sein. Das war die ganze Zeit mein Wunsch, das ist richtig, richtig cool."

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Noch cooler war seine Rückkehr. Er brauchte keine Eingewöhnungszeit. Nach drei Trainingseinheiten war er wieder drin.

Julius Kade (l., gegen Stefan Kutschke) stand sofort in der Startelf und knüpfte an die Leistungen aus der Vorsaison nahtlos an.
Julius Kade (l., gegen Stefan Kutschke) stand sofort in der Startelf und knüpfte an die Leistungen aus der Vorsaison nahtlos an.  © Lutz Hentschel

"Ich kannte ja die Mechanismen aus der letzten Saison schon. Der Trainer hat mich und die ganze Mannschaft sehr gut eingestellt. Wir sind froh, dass wir gewonnen haben. Das war einfach nur perfekt", so Kade.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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