Dynamo setzt auf Power, Kameradschaft und Vertrauen! Schmidt: "Nur so können wir bestehen"

Dresden - Die vier Partien zwischen den beiden Länderspielpausen brachten drei Niederlagen (alle auswärts) und einen Sieg (daheim). Geht man noch eine Begegnung zurück, sind es vier Pleiten aus den vergangenen fünf Duellen.

Zusammenstehen auch in der Niederlage. Die Dynamos nach dem derben 0:3 auf St. Pauli. Der Teamgeist ist das große Plus der Dresdner.
Zusammenstehen auch in der Niederlage. Die Dynamos nach dem derben 0:3 auf St. Pauli. Der Teamgeist ist das große Plus der Dresdner.  © Picture Point/Gabor Krieg

Dynamo Dresden lebt derzeit von seinem exzellenten Saisonstart - und vom guten Teamgeist. Das betonen alle immer wieder.

Das erste Halbjahr 2021 war erfolgreich. Der Aufstieg gelang. Der Saisonstart mit zehn Punkten aus vier Spielen war fast noch besser. Das schweißt eine Truppe zusammen, die seit längerer Zeit erfolgreich kickt.

Von den Neuzugängen standen mit Michael Akoto (24), Michael Sollbauer (31) und Morris Schröter (26) beim FC St. Pauli (0:3) nur drei in der Startelf.

Ex-Dynamo Toni Leistner wird für neuen Klub zum Retter: Last-Minute-Ausgleich gegen Spitzenverein!
Dynamo Dresden Ex-Dynamo Toni Leistner wird für neuen Klub zum Retter: Last-Minute-Ausgleich gegen Spitzenverein!

Wären Panagiotis Vlachodimos (30) und Tim Knipping (28, beide Kreuzbandriss) nicht verletzt, wäre es wohl nur Sollbauer gewesen.

Die Truppe kennt sich also bestens, ist eingeschworen. Was dieser Teamgeist wert ist, zeigt sich aber erst in dem Moment, in dem es nicht rund läuft. Also jetzt!

"Fußballer neigen schnell dazu zu sagen, ja, wir sind ein ganz tolles Team, wir verstehen uns alle super. Aber so, wie es hier bei Dynamo Dresden ist und letzte Saison schon war, habe ich es wirklich noch nie erlebt", sagt Robin Becker (24).

Dynamo Dresdens Stärken sollen das Team gegen den 1. FC Nürnberg zum Sieg führen

Alexander Schmidt (52) vorm Testspiel gegen Viktoria Berlin (4:0). Er setzt auf Vertrauen und Kameradschaft.
Alexander Schmidt (52) vorm Testspiel gegen Viktoria Berlin (4:0). Er setzt auf Vertrauen und Kameradschaft.  © Lutz Hentschel

"Es gibt keine Spieler, die sich nicht untereinander verstehen oder mögen. Das Team verbringt auch außerhalb des Trainingsplatzes viel Zeit miteinander, wir sitzen gern zusammen. Daher verstehen wir uns auch auf dem Platz gut."

Ein Fakt, den Trainer Alexander Schmidt (52) bestätigt. Er weiß, dass es als Aufsteiger auch genau darauf ankommt. Es geht nur zusammen.

"Es ist in der Tat so. Wir wissen, dass wir von der Erfahrung her nicht immer Favorit sind. Das ist ein großes Thema bei uns, was ich immer wieder anspreche. Nur gemeinsam geht es. Nur über Power, Kameradschaft und Vertrauen können wir in der Liga bestehen", sagt er.

Dynamo gegen Nürnberg, Schmidt: "Unser Stil ist aggressiver!"
Dynamo Dresden Dynamo gegen Nürnberg, Schmidt: "Unser Stil ist aggressiver!"

Er sieht Dynamo mit einigen Mannschaften auf Augenhöhe, viele andere sind aber Dresden um einiges voraus - was allein die Namen im Kader, die Erfahrung und die Qualität betrifft.

"Wie es gegen Werder Bremen war, müssen wir mit mannschaftlicher Geschlossenheit, einer guten Taktik und Disziplin agieren. Was diesen Zusammenhalt und dieses zusammen Agieren betrifft, da sind wir gut. Das hat uns auch die Zähler gebracht. Das ist ein ganz, ganz wichtiger Punkt bei uns", so der Coach.

Dies alles zusammen soll auch am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg zum Erfolg führen.

Titelfoto: Lutz Hentschel

Mehr zum Thema Dynamo Dresden: