Dynamo setzt sich unter Druck: "Drei Punkte sind jetzt Pflicht"

Dresden - Dynamo ohne Druck? Gibt's praktisch nicht. Nach zwei Niederlagen in Folge haben sich die Schwarz-Gelben mal wieder in genau solch eine Situation manövriert. Und wollen, und können sich natürlich selbst daraus befreien.

Was hat Markus Kauczinski auf dem Zettel? Vor allem bei der Besetzung der Außenverteidiger-Positionen muss Dynamos Trainer kreativ sein.
Was hat Markus Kauczinski auf dem Zettel? Vor allem bei der Besetzung der Außenverteidiger-Positionen muss Dynamos Trainer kreativ sein.  © Lutz Hentschel

Die Ansage vorm Heimspiel gegen den SV Meppen könnte deshalb kaum deutlicher sein: "Wir kommen nicht drumherum: Drei Punkte sind jetzt Pflicht!", sagt Markus Kauczinski. 

Die Pleiten gegen Zwickau und Ingolstadt musste er mit seiner Mannschaft erstmal verdauen: "Niederlagen sind nie gut. Wir haben nicht das geliefert, was wir können. Das nagt natürlich", gibt der 50-Jährige zu.

Nicht nur, aber vor allem in der Offensive hapert es - magere fünf Törchen in sieben Spielen sind der zweitschlechteste Liga-Wert. 

Gemessen daran ist die Punktausbeute schon fast optimal. 

Das Problem haben Kauczinski und sein Trainerteam natürlich erkannt: "Wir wissen, dass wir gefährlicher, zwingender werden müssen. Das war auch das Thema der Woche." 

Gut möglich also, dass der Coach gegen Meppen auf mehr Durchschlagskraft sprich zwei Spitzen setzt. 

Ransford Königsdörffer (l.) lieferte in Ingolstadt eine gute Partie ab, auch als Aushilfsverteidiger.
Ransford Königsdörffer (l.) lieferte in Ingolstadt eine gute Partie ab, auch als Aushilfsverteidiger.  © Picture Point / Gabor Krieg

Dynamo Dresden: Stürmen Hosiner und Daferner als Doppelspitze gegen Meppen?

Eine Option für eine Dresdner Doppelspitze? Angreifer Christoph Daferner.
Eine Option für eine Dresdner Doppelspitze? Angreifer Christoph Daferner.  © Dennis Hetzschold /Pool via Picture Point

"Die Doppelspitze ist eine Überlegung wert, da machen wir uns Gedanken." In diesem Falle würden Philipp Hosiner und Christoph Daferner gemeinsam stürmen.

Für mehr Torgefahr soll aber auch ein Ransford Königsdörffer sorgen. 

Der 19-Jährige gilt als großes Offensivtalent, stand zuletzt mehrfach in der Startelf. 

Der Verein belohnte die Entwicklung des Ex-Herthaners prompt mit einer vorzeitigen Vertragsverlängerung bis 2023.

"Ich bin darüber sehr glücklich. Ich folge meinem Herzen, meinem Bauchgefühl. Und ich lebe meinen Traum, das Dynamo-Trikot tragen zu dürfen. Was natürlich vor 30.000 Zuschauern noch schöner wäre", sagte er bei seiner ersten Pressekonferenz.

Noch schöner wäre es, wenn Königsdörffer auch seine Tor-Premiere feiern könnte, am besten gleich am Sonnabend gegen Meppen.

Er werde alles probieren, "aber erzwingen kann ich's auch nicht".

Titelfoto: Lutz Hentschel

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