Dynamo-Spiel gegen den HSV nach wenigen Minuten "ausverkauft"

Dresden - Das war abzusehen: Das Spiel Dynamo Dresden gegen den Hamburger SV (18.30 Uhr/Sky) war nach nur wenigen Minuten schon ausverkauft.

Gegen den KSC Anfang Dezember war das Rudolf-Harbig-Stadion noch leer. Am Freitag gegen den HSV dürfen immerhin 1000 Zuschauer rein.
Gegen den KSC Anfang Dezember war das Rudolf-Harbig-Stadion noch leer. Am Freitag gegen den HSV dürfen immerhin 1000 Zuschauer rein.  © Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

Grund dafür ist das Zuschauerlimit von 1000 Karten.

Am Freitag um 10 Uhr startete online der Verkauf ausschließlich für Jahreskarteninhaber und Mitglieder der SGD. Wer schnell war, hatte Glück. Denn nach knapp 10 Minuten waren alle verfügbaren Tickets schon weg.

"Ausverkauft"!

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Nicht alle der 1000 Eintrittskarten gingen aber in den freien Verkauf.

Wie der Verein vorab mitteilte, werden die Tickets "einerseits genutzt, um die bereits bestehenden Vertragspflichten aus Sponsorenverträgen bestmöglich zu erfüllen". Zum anderen wird ein Teil des Kontingents auch an Mitarbeiter aus dem Gesundheitswesen verschenkt.

Im Stadion selbst gilt die 2G-Plus-Regel. Zugang haben also nur geimpfte und genesene Personen, die aber zusätzlich noch einen tagesaktuellen Coronatest nachweisen müssen. Für Geboosterte fällt die Testpflicht weg.

Jürgen Wehlend: "Das kannst du kaum noch jemandem vermitteln"

Dynamo-Geschäftsführer Jürgen Wehlend (55) hofft, dass bald noch mehr Zuschauer erlaubt sind.
Dynamo-Geschäftsführer Jürgen Wehlend (55) hofft, dass bald noch mehr Zuschauer erlaubt sind.  © Lutz Hentschel

Besucher müssen außer auf ihrem eigenen Sitzplatz eine FFP2-Maske tragen. Gäste-Fans sind nicht zugelassen.

SGD-Geschäftsführer Jürgen Wehlend (55) sagte zu der Entscheidung der sächsischen Regierung zur 1000-Zuschauer-Grenze: "Das kann nur ein erster Schritt sein. Während am Wochenende in Halle 7.500 der 15.000 Plätze belegt werden dürfen, spielen wir vor gerade einmal 1.000 Zuschauerinnen und Zuschauern. Das kannst du kaum noch jemandem vermitteln."

Und weiter: "Wir haben uns die Vergabe der wenigen Tickets auch nicht leicht gemacht – aber egal, wie du dich als Verein entscheidest, dabei gibt es mehr Verlierer als Gewinner. Das ist und bleibt eine ganz, ganz bittere Pille, die wir zugunsten der wenigen Fans im Stadion schlucken müssen."

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Einlass ist ab 17.30 Uhr, der Anpfiff zur Partie ertönt 18.30 Uhr.

Titelfoto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa

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