Dynamo-Sportchef hält zum Team: Becker will keine Ausreden und Alibis

Dresden - Die 1:2-Niederlage in Heidenheim schmerzte. Das war Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker anzusehen, als er in die Katakomben der Voith-Arena ging. Es lief zu Beginn nicht rund, auch weil Dresden ohne Tim Knipping auf der Suche nach der richtigen Reihe in der Abwehr ist.

Vor dem Spiel waren Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker (l.) und Trainer Alexander Schmidt noch guter Dinge.
Vor dem Spiel waren Dynamos Sportgeschäftsführer Ralf Becker (l.) und Trainer Alexander Schmidt noch guter Dinge.  © imago images / Eibner

Als Alibi will das Becker aber nicht stehen lassen.

"Damit sollten wir gar nicht anfangen", sagte er. "Wir haben 25 Spieler im Kader und sollten uns keine Ausreden suchen. Wir hatten schon so viele Verletzte und haben so gute Jungs. Es ist so, wie es jetzt ist. Alles andere sollten wir aufhören. Wir können es nicht ändern. Wir müssen es anderweitig abdecken und wir werden uns um gute Lösungen bemühen."

Zumal die Schwarz-Gelben ja auch ohne Knipping in Rostock gewonnen haben.

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Da musste der Vize-Kapitän schon nach 18 Minuten vom Feld, nach dem Ausgleich hat die SGD das Ding gezogen.

Die Leistung an der Küste war absolut da und die stimmte im Grunde auch gegen Paderborn und jetzt in Heidenheim.

"Keiner war nach den ersten Siegen zu euphorisch und dachte, dass das ewig so weitergeht. Jetzt ist es einfach wichtig, das zu analysieren und zu wissen, wo wir herkommen. Also müssen wir uns aufrappeln und dann geht es in Darmstadt weiter."

Titelfoto: imago images / Eibner

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