Dynamo-Torjäger Schmidt im Gefühlschaos: Tor, Vorlage, Gelb-Rot!

Dresden/Wiesbaden - Er war der Mann des Tages: Patrick Schmidt. Mit seinem tollen Kopfballtreffer zum 2:2 holte er Dynamo Dresden in Wiesbaden kurz vor der Pause zurück in die Partie. 
Herrlicher Kopfballtreffer! So war Patrick Schmidt (2.v.r.) erfolgreich.
Herrlicher Kopfballtreffer! So war Patrick Schmidt (2.v.r.) erfolgreich.  © Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

Seine Kopfballverlängerung kurz vor Schluss nutzte Simon Makienok zum 3:2-Siegtor und in der Nachspielzeit flog er mit Gelb-Rot vom Platz. Er fehlt somit am Dienstag im Nachholer gegen Fürth.

War schon seine Gelbe Karte nach zehn Minuten hart, so konnte der 26-Jährige seine Ampelkarte wegen Ballwegschlagens gar nicht verstehen. 

"Ich kann mich noch gar nicht so richtig über den Sieg freuen", so Schmidt nach der Partie. 

"Ich bin noch immer sprachlos, ich bin so geladen. Ich bin im Zweikampf mit dem Verteidiger. Ja, vielleicht war es ein Foul, alles okay. Er rutscht weg. Ich bin mitten in der Aktion, höre den Pfiff nicht, will den Ball aufs lange Eck drehen und bekomme dann mit einmal Gelb-Rot in der 93. Minute", erklärte er die Szene aus seiner Sicht.

"Tut mir leid, da erwarte ich ein bisschen Fingerspitzengefühl. Ich wäre ja schön blöd, wenn ich in der 93. uns selbst schwächen würde und den Ball in so einer Art und Weise den Ball wegschieße."

Patrick Schmidt (r.) nahm nach seinem Tor die Glückwünsche der Mitspieler entgegen.
Patrick Schmidt (r.) nahm nach seinem Tor die Glückwünsche der Mitspieler entgegen.  © Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

Dynamo Dresdens Stürmer Patrick Schmidt bejubelt den Sieg im "Drecksspiel"

Schmidt gab aber auch zu, dass er sich anders verhalten, schneller im Kopf schalten muss. "Das darf mir nicht mehr passieren."

Am Ende jubelte er aber doch noch, weil er zusammen mit seiner Truppe das "Drecksspiel" gewonnen hat.

Nach der frühen Führung "haben wir komplett den Faden verloren. Das war Wahnsinn, das darf uns nicht passieren. Wir hatten Glück, dass wir nicht 1:3 oder 1:4 hinten liegen. Aber wir haben alle alles reingehauen und haben gewusst, eine Chance kommt noch. Simon macht das als Baumstamm stark. Wir sind zurück."

Titelfoto: Ronald Wittek/epa/Pool/dpa

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