Dynamo-Trainer verärgert: "Am Ende war es ein bisschen zu wild"

München - Es wäre das erste Remis auswärts seit dem 14. Februar 2020 auf St. Pauli gewesen. Wäre! So fuhr Dynamo nach dem 0:3 gegen Bayern II. und dem 0:1 gegen Türkgücü zum dritten Mal ohne Ertrag aus Giesing heim.

Ransford Königsdörffer (19, l.) hatte die Riesenchance kurz vor Abpfiff, vergab sie aber.
Ransford Königsdörffer (19, l.) hatte die Riesenchance kurz vor Abpfiff, vergab sie aber.  © picture point/Sven Sonntag

"Das hätten wir nicht verlieren müssen. Das war ein Spiel, das unentschieden ausgehen muss, 0:0 oder 1:1. Wir haben leider die Möglichkeiten nicht genutzt", ärgerte sich Dynamo-Trainer Markus Kauczinski (51).

Die hatte Dresden vor allem in der Anfangsphase und kurz vor dem 0:1 durch Ransford Königsdörffer. Er ging allein aufs Tor zu und ballerte die Kugel am Kasten vorbei.

"Da können wir das Tor machen. Am Ende war es ein bisschen zu wild, dass wir in eine Situation kommen, wo wir den Ball verlieren. Eine Unachtsamkeit - und dann verlieren wir ein ausgeglichenes Spiel", so der 51-Jährige.

Entsetzt schlägt Dynamo-Coach Markus Kauczinski die Hände über dem Kopf zusammen.
Entsetzt schlägt Dynamo-Coach Markus Kauczinski die Hände über dem Kopf zusammen.  © picture point/Sven Sonntag

Auch für Tim Knipping (28) waren die vergebenen Möglichkeiten die Hauptursache für die Niederlage.

"Es waren genug Chancen da. Ich hatte auch ein, zwei. Es hat leider nicht geklappt. Diesmal hatten wir das Quäntchen Glück nicht."

Titelfoto: picture point/Sven Sonntag

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