Dynamo-Trainer Schmidt froh über Rückkehr: Luca Herrmann kann den Unterschied machen

Dresden - Als er am Sonntag gegen den 1. FC Nürnberg (0:1) ins Spiel kam, wurde es spielerisch besser, die Offensive belebt. Luca Herrmann (22) sorgte für neue Akzente, auch wenn kein Ertrag eingefahren werden konnte. Dass der 22-Jährige wieder fit ist, wird der SG Dynamo Dresden in den kommenden Wochen helfen.

Luca Herrmann (22) stürmt wieder mit dem Ball auf und davon. Alexander Schmidt (52) schaut im Hintergrund zu.
Luca Herrmann (22) stürmt wieder mit dem Ball auf und davon. Alexander Schmidt (52) schaut im Hintergrund zu.  © Lutz Hentschel

Herrmann kam im Sommer von der Zweiten des SC Freiburg, begeisterte schon im Camp in Heilbad Heiligenstadt mit seiner frischen Art, Fußball zu spielen. Er fand sofort den Weg in die Startelf, spielte stark auf, verletzte sich dann aber am 2. Spieltag beim Hamburger SV.

Der offensive Mittelfeldspieler war einer von vielen im Dynamo-Lazarett, deren Ausfall schmerzte. Er zog sich eine Stauchung im Knie zu. Eine harmlos klingende Verletzung, die aber ihre Zeit brauchte. Nämlich fast genau zwei Monate. Jetzt ist er wieder da.

Gegen den SV Werder Bremen war er wieder im Kader, beim FC St. Pauli fehlte er. Gegen Nürnberg kam das Talent mit Beginn der zweiten Hälfte für Philipp Hosiner (32).

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Herrmann sorgte für Schwung, leitete gleich nach der Pause zwei vielversprechende Angriffe ein. Er ordnete den Spielaufbau, war präsent, war in den Zweikämpfen.

"Ich finde schon, dass es Luca sehr gut gemacht hat. Er ist im Mittelfeld einfach ein Unterschiedsspieler, der kreativ ist, der das Spielverständnis hat. Das hat er sofort angedeutet", freut sich Trainer Alexander Schmidt (52) über den Auftritt seines Neuzugangs.

Hängte sich gegen den Nürnberger Manuel Schäffler (32, l.) voll rein: Luca Herrmann (22)
Hängte sich gegen den Nürnberger Manuel Schäffler (32, l.) voll rein: Luca Herrmann (22)  © Picture Point/Gabor Krieg

Startet Luca Herrmann für Dynamo Dresden schon gegen den FC Schalke 04?

Er verweist auch darauf, wie wichtig Herrmann in den ersten Partien für Dynamo war. "Da war Luca einer der Leistungsträger, einer der Garanten für den guten Saisonstart. Was er jetzt gezeigt hat, stimmt mich sehr positiv", so der Coach.

Was auch positiv stimmt: Herrmann war am Sonntag noch nicht bei 100 Prozent. In dieser Trainingswoche kann er noch an Fitness, an Spritzigkeit zulegen. Dann wird er noch wertvoller werden.

Gut möglich, dass Schmidt ihn gegen den FC Schalke 04 schon in die Startelf beordert, um von Beginn an Druck machen zu können. Dem Spiel der Dresdner würde das mit Sicherheit guttun.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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