Dynamo-Trainer Schmidt ist von Stadt, Stadion und Fans beeindruckt: "Ich genieße das"

Dresden - Wenn am Sonntag die Partie gegen Werder Bremen vor ausverkauftem Haus angepfiffen wird, dann ist Dynamo-Trainer Alexander Schmidt (52) fünf Monate im Amt. Es fühlt sich länger an, weil der 52-Jährige gar nicht mehr wegzudenken ist. Der gebürtige Augsburger ist nicht nur wegen seiner Erfolge mit dem Team längst anerkannt.

Alexander Schmidt (52) feiert bei Dynamo Dresden bald sein fünfmonatiges Amtsjubiläum.
Alexander Schmidt (52) feiert bei Dynamo Dresden bald sein fünfmonatiges Amtsjubiläum.  © Lutz Hentschel

Gegen Werder will er mit seinem Team die Wende schaffen. Nach drei Niederlagen am Stück gilt es den Bock umzustoßen.

Bei allen drei Pleiten gab es im Anschluss keine Pfiffe, die Spieler wurden mit Applaus in der jeweiligen Dynamo-Fankurve empfangen. Das kann sich aber gerade in Dresden schnell ändern, das weiß Schmidt.

"Natürlich, das zeigt die Vergangenheit, dass es in Dresden auch kritisch sein kann. Ich glaube aber, dass wir immer noch einen guten Bonus haben aufgrund der Spielweise und der jungen Mannschaft, die einfach in jedem Spiel alles raushaut. Das sehen die Fans, das honorieren die Fans", erklärte der Trainer beim Zweitliga-Doppelpass bei Sport1 vor wenigen Tagen.

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Nun sollen die Fans die Spieler mit ihrem Beifall nicht nur aufmuntern, sondern sie wieder einmal feiern. Die Art der Anhänger beeindruckt ihn: "Die Fans, diese Wucht, das Stadion. Die ganze Stadt lebt Dynamo. Ich genieße das", erklärte er.

Und im Zusammenspiel zwischen Rasen und Tribüne soll der Bundesliga-Absteiger am Sonntag geschlagen die Heimreise an die Weser antreten. "Wir wollen es wieder in die richtige Richtung bringen." Die Anhänger, alle 16.000 Tickets waren am Mittwoch schon weg, warten darauf.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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