Dynamos Königsdörffer-Auswechslung war so geplant!

Dresden - Ransford Königsdörffer (19) gab beim 2:0 gegen den FC Viktoria Köln sein Comeback nach seiner Corona-Erkrankung. Seit Mitte April war er außer Gefecht, trainierte erst seit wenigen Tagen mit.

Ransford Königsdörffer (19, 3. v. r.) ging bereits nach 27 Minuten vom Platz, Panagiotis Vlachodimos (29, r.) kam rein.
Ransford Königsdörffer (19, 3. v. r.) ging bereits nach 27 Minuten vom Platz, Panagiotis Vlachodimos (29, r.) kam rein.  © Lutz Hentschel

Nun stand der 19-Jährige in der Startelf von Dynamo Dresden und machte nach 27 Minuten schon wieder Platz für Panagiotis Vlachodimos (29). Es war genauso geplant.

"Ransi" hatte anfangs leichte Symptome. Tage später ging es ihm schon wieder besser. So sagte es Ex-Trainer Markus Kauczinski (51) damals. Welche gesundheitlichen Folgen das Virus selbst bei leichten Verläufen hat, ist noch immer schwierig zu beurteilen.

Das war bei Königsdörffer so. "Es war schwer einzuschätzen. Er hat im Training einen guten Eindruck hinterlassen", sagte Coach Alexander Schmidt (52) nach der Partie. Daher brachte er ihn von Beginn an.

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"Das war so vereinbart. Ich wollte ihn nicht einwechseln. Wenn ich ihn später gebracht hätte und er wäre nach 15 Minuten eingebrochen, das wäre nicht so günstig gewesen. Deshalb habe ich zu ihm gesagt: 'Okay, power dich aus. Wenn es nicht mehr geht, gibst du mir ein Zeichen. Wenn es nach einer halben Stunde ist, dann ist es egal. Wir waren vorbereitet auf die Situation", so Schmidt.

Bei fünf möglichen Wechseln ist das auch problemlos möglich. "Dann kam Vlachodimos rein, der aus meiner Sicht mal wieder ein Topspiel gemacht hat", so der Trainer.

Titelfoto: Lutz Hentschel

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