Dynamo: Pascal Sohm hatte keine Sorgen vorm Tor, aber mit Namen seiner Jungs!

Dresden - Die zuletzt am Coronavirus erkrankten Spieler schossen Dynamo Dresden beim 2:0 über Bischofswerda ins Halbfinale des Sachsenpokals.

Pascal Sohm (29) sicherte Dynamo Dresden das erste Tor gegen Bischofswerda.
Pascal Sohm (29) sicherte Dynamo Dresden das erste Tor gegen Bischofswerda.  © Lutz Hentschel

Pascal Sohm traf zum 1:0 (79.) und bereitete das zweite Tor (89.) von Ransford Königsdörffer vor. Eigentlich sollte er zu diesem Zeitpunkt gar nicht mehr auf dem Rasen stehen.

"Wir hatten vereinbart, dass Pascal rund 60 Minuten spielt", so Trainer Alexander Schmidt. Doch dann verletzte sich in Durchgang eins Justin Löwe, für ihn kam Marvin Stefaniak. Zur Pause hatte Jonathan Meier bei seinem Comeback Feierabend, für ihn spielte Kenny Weyh.

Nach einer Stunde durfte Königsdörffer für Lorenz Hollenbach ran. "Da wir nur dreimal wechseln durften, musste Pascal bleiben. Ich habe ihm gesagt, er soll mit Auge spielen und nicht jedem Ball hinterherhecheln", sagte Schmidt.

Das hat Sohm gemacht. Mit Auge erzielte er sein Kopfballtor und jenes bewies er auch beim Zuspiel auf "Ransi" kurz vor Schluss. Zuvor hatte der 29-Jährige allerdings so seine Sorgen. Zwar nicht mit dem Ball, dafür aber mit den Namen seiner Mitspieler: "War tatsächlich viel Rotation da", sagte er.

"Mit denen ich zusammengespielt habe, kannte ich dann schon. Beim Abschlusstraining waren es aber schon sehr viele neue Gesichter und ich bin eh nicht gut im Namenmerken. Da hatte ich ein bisschen Probleme. Am Ende habe ich es aber hinbekommen", lachte Sohm: "Aber Kompliment an die Jungen, sie haben es sehr gut hinbekommen."

Titelfoto: Lutz Hentschel

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